Hemadlenz-Fest in Düsseldorf bricht alle Besucherrekorde mit 4.500 Feiernden

Horst-Dieter Gertz
Horst-Dieter Gertz
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Eine große Menschenmenge umringt einen Festwagen bei einem Umzug, der mit bunten Luftballons und Bändern geschmückt ist, mit Gebäuden und Laternenmasten im Hintergrund, in Schwarz-Weiß.Horst-Dieter Gertz

Hemadlenz-Fest in Düsseldorf bricht alle Besucherrekorde mit 4.500 Feiernden

Düsseldorfs jährliches Hemadlenz-Fest lockte in diesem Jahr Rekordbesucher an

Rund 4.500 Feiernde nahmen in diesem Jahr am Hemadlenz-Fest in Düsseldorf teil – ein neuer Besucherrekord. Die Stadt investierte über 5.000 Euro in Sicherheitsvorkehrungen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Straßen wurden gesperrt und Parkverbotszonen eingerichtet, damit die Innenstadt während der Feierlichkeiten autofrei blieb.

Bei sonnigem Wetter begann das Fest, obwohl zuvor Unwetterwarnungen im Raum standen. Schulen und Geschäfte blieben für den Tag geschlossen, während sich Einwohner und Gäste versammelten, um an der größten Tradition der Stadt teilzuhaben. Bürgermeister Heinz Grundner eröffnete die Feierlichkeiten mit einem Trinkspruch vom Balkon des Rathauses, bevor er sich zu den Festgästen unten gesellte.

Der offizielle Umzug zog sich durch Düsseldorf und erreichte um 14:30 Uhr mit der Verbrennung der Hemadlenz-Puppe am Marienplatz seinen Höhepunkt. Private Sicherheitskräfte meldeten einen störungsfreien Ablauf – fast alle Teilnehmer durchliefen die Route ohne Zwischenfälle. Später machten das Königspaar – Prinzessin Nicole I. und Prinz Bernhard I. – ihren feierlichen Auftritt aus der Kammer des Unteren Tors und tanzten mit den Gästen.

Als Regen und Wind aufkamen, verlegte sich die Feier in den E3-Keller und den Club Heizwerk. Trotz des Wetterumschwungs blieb die Stimmung bis weit in den Abend hinein ausgelassen.

Das diesjährige Hemadlenz-Fest verzeichnete die höchste Teilnehmerzahl in der Geschichte Düsseldorfs. Die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen und die autofreie Zone trugen dazu bei, dass der Tag geordnet verlief. Veranstalter und Besucher feierten gemeinsam ein weiteres friedliches und lebensfrohes Fest.

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