Hitzewelle legt Zugverkehr in NRW lahm – Minister fordert klimafeste Züge
Nina PohlHitzewelle legt Zugverkehr in NRW lahm – Minister fordert klimafeste Züge
Hitzewelle führt zu massiven Zugausfällen in Nordrhein-Westfalen
Die extreme Hitze am Wochenende hat den Zugverkehr in Nordrhein-Westfalen schwer beeinträchtigt. Die National Express setzte ihre RRX-Verbindungen aus, um Fahrgäste und Personal vor den hohen Temperaturen zu schützen.
Die Entscheidung für die Zugsperrungen fiel, als die Thermometer stark anstiegen. Verkehrsminister Oliver Krischer reagierte mit der Forderung, Züge müssten selbst bei 40 Grad Celsius fahren können. Er verlangte bessere Technologien, um künftig solche Ausfälle zu vermeiden.
Krischer verwies darauf, dass andere Länder mit deutlich heißerem Klima ihren Zugverkehr aufrechterhalten. Als Beispiel nannte er den Zugbauer Siemens, der Schienenfahrzeuge an Staaten wie Ägypten liefert, wo die Temperaturen regelmäßig höher sind als in Deutschland.
Von den Ausfällen waren zahlreiche Reisende in der Region betroffen. Mit dem Aufruf des Ministers zu Modernisierungen soll verhindert werden, dass es bei künftigen Hitzewellen zu ähnlichen Störungen kommt. Verbesserungen im Zugdesign könnten den Betrieb auch unter extremen Bedingungen sichern.
