25 March 2026, 02:16

HSG Krefeld feiert Handball-Großevent in der Yayla Arena mit 5.000 Fans

Eine Gruppe von Menschen, die Handball in einer großen Arena spielen, mit Zuschauern in den Rängen und Stufen, die zum Court führen.

HSG Krefeld feiert Handball-Großevent in der Yayla Arena mit 5.000 Fans

Die Handballmannschaft der HSG Krefeld bereitet sich auf ihr größtes Jahresereignis vor, das diesmal in der Yayla Arena stattfinden wird. Rund 5.000 Fans werden erwartet – das erste Mal, dass die Tradition unter Zweitliga-Bedingungen stattfindet. Für die Vereinsverantwortlichen ist der Umzug sowohl eine logistische Herausforderung als auch eine Chance, die Bekanntheit des Sports in der Region zu steigern.

Die Vorbereitungen begannen bereits am Dienstag: Mannschaften transportierten Bodenbeläge, LED-Werbebanden, Tore und Veranstaltungstechnik in die Arena. Der Wechsel in eine größere Spielstätte unterstreicht den Ehrgeiz des Vereins, ein besonderes Erlebnis zu schaffen und gleichzeitig neue Sponsoren zu gewinnen. Vereinsvorsitzender Simon Krivec räumte ein, dass der Aufwand beträchtlich sei, zeigte sich aber überzeugt, dass ein unvergesslicher Handballabend gelingen werde.

Das Event verfolgt jedoch noch weitere Ziele: Es soll die Schiedsrichterarbeit im Handball fördern und Krefelds Bewerbung als Olympiapartner stärken. Stefan Grunwald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Krefeld, lobte die Initiative und hofft, dass sie den Dialog und die Vernetzung unter lokalen Unternehmen anregt. Er rief Institutionen dazu auf, die HSG in der 2. Handball-Bundesliga zu unterstützen.

Sportlich hat das Team in dieser Saison bereits Durchhaltevermögen bewiesen. Trotz knapper Niederlagen – wie der 31:32-Auswärtspleite beim Dessau-Roßlauer HV oder der Derby-Niederlage gegen TUSEM Essen im Februar – kämpfte es hart um Punkte und sicherte sich auch Auswärtssiege. Dennoch bleiben Herausforderungen wie verpasste Siebenmeter, Verletzungen und knappe Entscheidungen in der Schlussphase. Trainer Mark Schmetz betonte die höhere Intensität im Vergleich zu früheren Ligen, die die Mannschaftstiefe und mentale Stärke auf die Probe stelle.

Geschäftsführer André Schicks dankte für die Unterstützung und wies auf die Komplexität der Veranstaltungsverlegung hin. Die Fortschritte des Vereins in den letzten Jahren hätten die Erwartungen steigen lassen, doch die Anpassung an die Anforderungen der zweiten Liga bleibe ein laufender Prozess.

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Das Event wird die organisatorische Stärke des Vereins und seine Fähigkeit testen, Fans unter den neuen Bedingungen zu begeistern. Ein Erfolg könnte Krefelds Ruf als Handball-Hochburg festigen und die olympischen Ambitionen stärken. Aktuell liegt der Fokus darauf, einen reibungslosen und mitreißenden Abend für Zuschauer und Sponsoren zu gestalten.

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