Ibbenbüren stoppt Winterdienst: Salzvorräte sind aufgebraucht – nur Hauptstraßen werden geräumt

Horst-Dieter Gertz
Horst-Dieter Gertz
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Eine städtische Straße mit viel Verkehr an einem verschneiten Tag, mit Fahrzeugen, schneebedeckter Erde, Laternen, Texttafeln, Bäumen, Gebäuden und einem Himmel im Hintergrund.Horst-Dieter Gertz

Ibbenbüren stoppt Winterdienst: Salzvorräte sind aufgebraucht – nur Hauptstraßen werden geräumt

Ibbenbüren warnt vor eingeschränktem Winterdienst in den kommenden Tagen

Die Stadt Ibbenbüren hat die Bürger davor gewarnt, dass der Winterdienst in den nächsten Tagen nur eingeschränkt möglich sein wird. Die Salzvorräte der Kommune sind aufgebraucht, sodass die Einsatzkräfte sich auf die Hauptverkehrsadern konzentrieren müssen. Die Behörden bitten um Geduld, da die Wetterbedingungen in der gesamten Region weiterhin gefährlich bleiben.

Dauerfrost, Schneefall und Glatteis halten die Winterdienste in Ibbenbüren seit Tagen im Dauerbetrieb. Trotz aller Bemühungen sind die Salzreserven der Stadt nun vollständig erschöpft. Neue Lieferungen werden vorrangig für Autobahnen und Bundesstraßen verwendet, sodass Nebenstraßen vorerst nur eingeschränkt geräumt werden können.

Der Engpass tritt auf, während bundesweit die Nachfrage nach Streusalz stark angestiegen ist. Ibbenbüren bestätigte, dass keine alternativen Bezugsquellen verfügbar sind – kleinere Straßen könnten daher länger als üblich vereist bleiben. Die Bürger werden aufgefordert, unnötige Fahrten zu vermeiden und ihre Fahrzeuge bei unvermeidbaren Fahrten mit Winterreifen auszustatten.

Da die Salzbestände aufgebraucht sind, wird die Stadt Priorität darauf legen, die Hauptverkehrswege frei zu halten. Auf Nebenstraßen könnte der übliche Servicestandard vorerst nicht erreicht werden. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin genau und mahnen alle Verkehrsteilnehmer zur Vorsicht.