Immobilienboom im Kreis Herford: 6 Prozent mehr Kaufverträge im ersten Halbjahr 2025
Horst-Dieter GertzImmobilienboom im Kreis Herford: 6 Prozent mehr Kaufverträge im ersten Halbjahr 2025
Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Herford und der Stadt Herford veröffentlicht Immobilienmarktbericht für das erste Halbjahr 2025
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Herford und der Stadt Herford hat seinen Immobilienmarktbericht für die erste Jahreshälfte 2025 vorgelegt. Darin werden Grundstücks- und Immobilienkäufe von Januar bis Juni 2025 ausgewertet und die wichtigsten Entwicklungen auf dem lokalen Markt aufgezeigt.
Laut Bericht stieg die Zahl der notariell beurkundeten Kaufverträge im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 um 6 Prozent. Die Hansestadt Herford verzeichnete mit 239 abgeschlossenen Verträgen die meisten Transaktionen. Besonders stark nachgefragt waren Ein- und Zweifamilienhäuser – hier stieg die Zahl der Verträge um 34 Prozent.
Bei den Umsätzen führten Herford (69 Millionen Euro) und Bünde (49 Millionen Euro). Zusammen entfielen auf beide Kommunen rund 45 Prozent des Gesamtumsatzes im Kreis, der sich auf 261 Millionen Euro belief. Häuser, die nach 2010 errichtet wurden (ohne Neubauten), erreichten einen Durchschnittspreis von 453.000 Euro. Voll erschlossene Wohnbaugrundstücke kosteten in Herford im Schnitt 261 Euro pro Quadratmeter.
Sonja Boxhammer, Vorsitzende des Gutachterausschusses, betonte die Bedeutung der Arbeit des Gremiums für die Marktransparenz. Dazu gehöre die Auswertung notarieller Kaufverträge sowie die Veröffentlichung der Ergebnisse im Internet.
Der Bericht bietet detaillierte Einblicke in die Entwicklung des Immobilienmarkts im Kreis Herford zu Beginn des Jahres 2025 und bestätigt sowohl ein Wachstum bei den Verkaufszahlen als auch bei bestimmten Immobilientypen. Die Daten stehen ab sofort auf der Website des Gutachterausschusses zur öffentlichen Einsicht bereit.
