Industrie im Zentralen Niederrhein startet 2026 mit historischen Umsatzeinbrüchen
Horst-Dieter GertzIndustrie im Zentralen Niederrhein startet 2026 mit historischen Umsatzeinbrüchen
Industrieunternehmen im Zentralen Niederrhein starten mit schweren Rückschlägen ins Jahr 2026
Die Industrie im Zentralen Niederrhein erlebte einen schwierigen Jahresbeginn 2026. In mehreren Branchen brachen die Umsätze stark ein, in manchen Sektoren lagen die Rückgänge bei über 20 Prozent. Auch das gesamte Bundesland Nordrhein-Westfalen verzeichnete im ersten Quartal eine schwächere Wirtschaftsentwicklung.
Die Industrieumsätze der Region sanken in den ersten drei Monaten des Jahres um 9,9 Prozent. Dieser Rückgang fiel damit deutlich stärker aus als im Landesdurchschnitt, wo Nordrhein-Westfalen ein Minus von 3,1 Prozent bei den Industrieerlösen verbuchte.
Besonders betroffene Branchen Mehrere Schlüsselindustrien mussten erhebliche Verluste hinnehmen. Der Chemiesektor verzeichnete einen Umsatzrückgang von 17,0 Prozent. Noch stärker traf es den Maschinenbau, der ein Minus von 20,8 Prozent verkraften musste. Exportorientierte Unternehmen der Region meldeten einen Rückgang der Erlöse um 11,0 Prozent.
Auch der Inlandsabsatz schwächte sich ab und ging um 8,4 Prozent zurück. Die Nahrungs- und Genussmittelindustrie verzeichnete einen Umsatzrückgang von 11,9 Prozent. Im Kreis Viersen sanken die Industrieerlöse insgesamt um 5,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Breite Absatzflaute im Zentralen Niederrhein Das erste Quartal 2026 brachte für die Region flächendeckende Umsatzeinbußen. Sowohl die Export- als auch die Binnenmärkte litten unter der schwachen Nachfrage, wobei der Maschinenbau und die Chemieindustrie am stärksten betroffen waren. Auch der Kreis Viersen spürte – wie die gesamte Region – die Auswirkungen der konjunkturellen Abkühlung.






