Inter-Star gibt den WM-Traum noch nicht auf
Yann Aurel Bisseck strebt einen Platz im deutschen Kader für die WM 2026 an. Der 25-jährige Verteidiger, der mit 17 sein Bundesliga-Debüt gab, überzeugt in dieser Saison mit Inter Mailand in der Serie A und der Champions League. Trotz bisher nur einem Länderspieleinsatz bleibt er entschlossen, sich einen Platz im Flugzeug nach Nordamerika für das kommende Jahr zu sichern.
Bissecks Weg begann vor acht Jahren, als er als Teenager erstmals für den 1. FC Köln auflief. Seitdem hat er sich hochgearbeitet, spielte für deutsche Jugendnationalmannschaften und gab im März sein Debüt in der A-Auswahl. Sein einziger Einsatz bisher erfolgte als Einwechselspieler im Nations-League-Viertelfinale gegen Italien – ein 3:3, bei dem er einen kurzen Vorgeschmack auf den internationalen Fußball erhielt.
In dieser Saison hat er sich zu einer Schlüsselfigur bei Inter Mailand entwickelt und absolvierte elf Pflichtspiele. Seine Leistungen brachten ihm einen Platz im Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain im Mai ein. Doch sein Abend endete früh: In der zweiten Halbzeit eingewechselt, musste er nach nur neun Minuten mit einer Oberschenkelverletzung vom Platz – eine Blessur, die ihn wochenlang außer Gefecht setzte. Nach der Genesung kämpfte sich Bisseck zurück in die Startelf von Inter. Sein letzter direkter Kontakt mit Nationaltrainer Julian Nagelsmann datiert aus dem Herbst, als dieser ihm versicherte, dass er weiterhin im Rennen um die WM-Nominierung sei. Da Deutschland bereits qualifiziert ist, konzentriert sich Bisseck darauf, seine Berufung zu rechtfertigen.
Die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko ist Bissecks großes Ziel. Zwar ist seine internationale Erfahrung begrenzt, doch seine Leistungen im Verein deuten darauf hin, dass er eine Rolle im deutschen Turnierverlauf spielen könnte. Bis dahin drängt er auf mehr Einsatzzeit bei Inter Mailand – und wartet auf die nächste Gelegenheit, Nagelsmann zu überzeugen.






