05 April 2026, 04:18

Jannik Mauses Leihe in Essen droht vorzeitig zu scheitern – was kommt als Nächstes?

Schwarzes und weißes Foto eines älteren Mannes, der einen Fußball hält, draußen mit Bäumen und Himmel im Hintergrund.

Jannik Mauses Leihe in Essen droht vorzeitig zu scheitern – was kommt als Nächstes?

Jannik Mauses Leihe zu Rot-Weiss Essen ist in eine Krise geraten. Der Stürmer, einst ein torgefährlicher Akteur in der dritten Liga, kämpft seit seinem Wechsel zum 3.-Liga-Klub mit Form und Spielanteilen. Mittlerweile prüfen Vereinsverantwortliche, ob das Leihgeschäft im Wintertransferfenster vorzeitig beendet werden soll.

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Mauses Karriere begann vielversprechend, als er 2022 für 600.000 Euro vom FC Ingolstadt zu 1. FC Kaiserslautern wechselte. Doch in der 2. Bundesliga hatte er es schwer: In zwei Spielzeiten kam er lediglich auf fünf Einsätze und ein Tor. Es folgten Leihstationen bei Hansa Rostock und SC Freiburg II, wo er mehr Spielzeit erhielt – 22 Partien und zwei Tore für Rostock sowie 28 Spiele und fünf Treffer für Freiburgs Zweitvertretung.

Seine beste Saison absolvierte er zuvor in Ingolstadt, wo er in der Spielzeit 2023/24 die Torschützenliste der 3. Liga anführte. Diese Leistungen überzeugten Kaiserslautern, doch eine weitere Ausleihe an die SpVgg Fürth brachte nur fünf Einsätze. Nun, in Essen, blieb sein Einfluss minimal: Seit Anfang November stand er in sieben Spielen nicht einmal in der Startelf und erzielte lediglich zwei Tore – beide beim 3:1-Sieg gegen Hoffenheim II im Oktober.

Cheftrainer Uwe Koschinat hat Mauses Leistungen öffentlich kritisiert, was die Zukunft des Angreifers weiter infrage stellt. Essen besitzt zwar eine Kaufoption über 600.000 Euro, wird diese aber voraussichtlich nicht ziehen. Stattdessen gewinnen Überlegungen an Fahrt, die Leihe vorzeitig zu beenden. Damit steht der 26-Jährige an einem Wendepunkt seiner Karriere.

Mauses Engagement in Essen dürfte vorzeitig enden, der Verein bereitet bereits seine Rückkehr zu Kaiserslautern im Januar vor. Seine mangelnde Konstanz hat die Chancen auf einen dauerhaften Wechsel zunichtegemacht, während sein Stammklub nun entscheiden muss, ob er wieder in den Kader integriert oder erneut verliehen wird. Der einst vielversprechende Aufstieg des Stürmers ist ins Stocken geraten – klare Perspektiven sind derzeit Mangelware.

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