Joel Schmied: Vom Schweizer Mittelfeld zum Stammspieler beim 1. FC Köln
Christoph DöhnJoel Schmied: Vom Schweizer Mittelfeld zum Stammspieler beim 1. FC Köln
Joel Schmied hat sich seit seinem Wechsel für 2,5 Millionen Euro im Januar schnell zu einer Schlüsselfigur beim 1. FC Köln entwickelt. Der 27-Jährige kam vom Schweizer Verein FC Sion und war überrascht, dass ein Klub von Kölns Format Interesse an ihm zeigte. Die Eingewöhnung verlief nicht reibungslos, doch unter Trainer Lukas Kwasniok gehört er mittlerweile regelmäßig zur Startelf.
Schmieds Transfer erfolgte nach der Aufhebung des Transferverbots für Köln, was die Erwartungen an Neuverpflichtungen steigen ließ. Anfangs hatte er mit den körperlichen Anforderungen der Bundesliga zu kämpfen. Doch seine Beharrlichkeit zahlte sich aus – mittlerweile hat er sich einen Stammplatz erkämpft.
Der Mittelfeldspieler lobt Kwasnioks direkten Führungsstil und dessen Leidenschaft, die er als erfrischende Abwechslung empfindet. Er gibt offen zu, noch viel zu lernen, profitiert aber sichtbar von den neuen taktischen Ansätzen des Trainers. Dessen Philosophie hat Schmied offensichtlich geprägt und ihm den Einstieg ins Team erleichtert.
Vor seinem Wechsel spielte Schmied für den FC Sion, einen Verein aus dem Schweizer Mittelfeld. Der Schritt zum 1. FC Köln war ein bedeutender Karrieresprung – einer, den er nicht erwartet hatte, den er nun aber voll und ganz annimmt.
Sein Aufschwung ist sowohl seinem eigenen Willen als auch dem Einfluss Kwasnioks zu verdanken. Als fester Bestandteil der Startelf hat er die anfänglichen Hürden überwunden und sich in der Mannschaft etabliert. Seine weitere Entwicklung wird entscheidend sein, wenn Köln an die jüngsten Leistungen anknüpfen will.






