Jugendkonferenz in Hamm diskutiert friedliches Europa und Extremismusprävention
Kristiane DippelJugendkonferenz in Hamm diskutiert friedliches Europa und Extremismusprävention
Zweite Jugendkonferenz der Westfälischen Friedensgespräche in Hamm-Bockum-Hövel
Am 1. Oktober 2025 fand im Rahmen der Westfälischen Friedensgespräche die zweite Jugendkonferenz an der Sophie-Scholl-Gesamtschule in Hamm-Bockum-Hövel statt. Über 200 junge Menschen aus Westfalen kamen zusammen, um über das friedliche Zusammenleben in Europa zu diskutieren – von der Bekämpfung von Extremismus bis hin zur Rolle der Jugend in der Friedenssicherung.
Die Veranstaltung war interaktiv angelegt: Durch Live-Abstimmungen konnten die Teilnehmenden die Diskussionen aktiv mitgestalten. Vorträge und Podiumsdiskussionen bildeten den Kern des Programms und gaben den Jugendlichen eine direkte Stimme im Dialog.
Zu den prominenten Gästen zählten Gonca Türkeli-Dehnert, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Julius Dittmann, Geschäftsführer und Inhaber der Titus GmbH, und Mareike Boccola, Inhaberin der Hauschild GmbH & Co. KG. Auch Dr. Andreas Hollstein, Polonia-Beauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen, nahm an der Konferenz teil.
Im Mittelpunkt standen zentrale Themen wie die Bekämpfung von Extremismus, die Stärkung der europäischen Zusammenarbeit und die Einbindung junger Menschen in Friedensprozesse. Das Format förderte einen offenen Austausch und sorgte dafür, dass die Perspektiven der nächsten Generation Gehör fanden.
Zum Abschluss trugen die jungen Teilnehmenden aktiv zur Debatte über die Zukunft Europas bei. Ihre Ideen zu Extremismusprävention, Zusammenarbeit und Jugendbeteiligung werden künftige Friedensinitiativen in der Region mitprägen. Die Konferenz unterstrich einmal mehr, wie wichtig es ist, junge Stimmen in die Gestaltung einer friedlichen europäischen Zukunft einzubeziehen.






