Julian Ryerson bleibt vorerst bei Borussia Dortmund – trotz europäischer Transfergerüchte

Christoph Döhn
Christoph Döhn
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Ein Schwarz-Weiß-Bild einer Gruppe von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einer Fahne mit der Aufschrift "Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96."Christoph Döhn

Julian Ryerson bleibt vorerst bei Borussia Dortmund – trotz europäischer Transfergerüchte

Julian Ryersons Zukunft bei Borussia Dortmund steht im Fokus europäischer Top-Klubs. Der norwegische Flügelverteidiger, der unter Trainer Niko Kovač derzeit in Bestform spielt, hat das Interesse von Vereinen aus der Serie A, der Premier League und La Liga geweckt. Trotz seiner starken Leistungen bleibt ein Wechsel unsicher – sein langfristiger Vertrag und die hohe Bewertung durch Dortmund erschweren einen Transfer.

Ryerson wechselte im Januar 2023 für fünf Millionen Euro von Union Berlin zu Dortmund. Seitdem hat er sich als Stammkraft auf der rechten Außenbahn etabliert und in dieser Saison bereits elf Bundesliga-Vorlagen erzielt – nur Michael Olise von Bayern München liegt vor ihm.

Während Premier-League-Klubs wie Manchester United, Newcastle United und der FC Liverpool Interesse signalisiert haben, soll Ryerson einem Wechsel in die Serie A den Vorzug geben. Konkrete italienische Vereine wurden zwar nicht genannt, doch der 26-Jährige betrachtet die Liga als realistischere und attraktivere Option. Ein Wechsel nach England käme für ihn nur in Ausnahmefällen infrage, etwa bei einer Verletzungskrise.

Dortmund jedoch hat keine unmittelbaren Verkaufspläne. Ryersons Vertrag läuft bis 2028, und der Klub würde für Verhandlungen eine Ablösesumme von etwa 35 Millionen Euro verlangen. Seine überzeugenden Leistungen und Zufriedenheit unter Kovač verringern die Wahrscheinlichkeit eines Abgangs zusätzlich – trotz Interesse des FC Barcelona und anderer Spitzenmannschaften.

Fürs Erste bleibt Ryerson damit an Dortmund gebunden, wobei der Verein für einen möglichen Transfer einen hohen Preis ansetzt. Seine Präferenz für die Serie A bringt zwar eine Wendung in die Diskussion, doch Vertragslaufzeit und aktuelle Form machen einen Sommerwechsel unwahrscheinlich. Sollte jedoch ein lukratives Angebot eingehen oder sich die Umstände ändern, könnte sich die Lage neu bewerten lassen.