Junge Union Solingen will leerstehende Gebäude zu Studentenwohnheimen umwandeln
Kristiane DippelJunge Union Solingen will leerstehende Gebäude zu Studentenwohnheimen umwandeln
Junge Union Solingen fordert mehr Studentenwohnheimplätze durch Umnutzung leerstehender Gebäude
Die Junge Union (JU) in Solingen setzt sich für den Ausbau von Studentenwohnheimen ein, indem sie leerstehende Immobilien in der Stadt einer neuen Nutzung zuführt. Die Gruppe argumentiert, dass eine bessere Planung nicht nur wirtschaftliche Vorteile bringen, sondern auch brachliegende Flächen wiederbeleben könnte. Zu ihren Vorschlägen gehören die Umwandlung ehemaliger öffentlicher Gebäude sowie die Bildung einer speziellen Arbeitsgruppe, die sich gezielt mit dem Thema befasst.
Fynn Ringwelski, Vorsitzender der JU Solingen, kritisiert das Fehlen einer klaren Strategie für studentisches Wohnen als vertane Chance. Sein Standpunkt: Mehr Studierende würden die lokale Wirtschaft stärken, der Gastronomie neuen Auftrieb geben und die städtische Entwicklung vorantreiben.
Die JU hat konkrete Standorte mit Potenzial ausgemacht, darunter die ehemalige Obdachlosenunterkunft in der Focherstraße und das alte Sparkassengebäude. Julia Kalem, Beisitzerin im JU-Vorstand, betont, dass die Umnutzung solcher Liegenschaften nicht nur Wohnraum schaffen, sondern auch das Stadtzentrum beleben könnte.
Über die Identifizierung geeigneter Gebäude hinaus fordert die Gruppe die Einrichtung einer kommunalen Arbeitsgruppe mit klaren Zielen. Zudem möchte sie mit Oberbürgermeister Daniel Flemm zusammenarbeiten, um nachhaltiges und langfristiges Wachstum zu sichern. Die JU hat zugesagt, eine aktive Rolle bei der Gestaltung von Wohnlösungen zu übernehmen – gemeinsam mit lokalen Akteuren, um aus Ideen Taten werden zu lassen.
Im Mittelpunkt der JU-Vorschläge stehen bezahlbarer Wohnraum und die praktische Wiederverwendung bestehender Strukturen. Bei Umsetzung könnten ihre Pläne die Zahl der Studierenden in Solingen erhöhen und gleichzeitig das Problem leerstehender Immobilien angehen. Als nächste Schritte sind die Bildung einer Arbeitsgruppe und die Gewinnung von Unterstützung seitens der Stadtverwaltung vorgesehen.






