18 April 2026, 04:16

Jürgen Kleine-Frauns tritt nach zehn Jahren als Lünens Bürgermeister zurück

Ein abgenutztes Buchcover mit einer einfachen Stadtillustration, einschließlich einiger Gebäude und eines Logos, begleitet von Text.

Jürgen Kleine-Frauns tritt nach zehn Jahren als Lünens Bürgermeister zurück

Jürgen Kleine-Frauns wird am 31. Oktober 2025 nach zehn Jahren im Amt als Bürgermeister von Lünen zurücktreten. Seine Amtszeit stand im Zeichen der Modernisierung der Stadt, wobei er stets die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger sowie das Engagement der Ehrenamtlichen in den Vordergrund stellte. Er hinterlässt ein Erbe aus zentralen Infrastrukturprojekten und einem starken Impuls für den digitalen Fortschritt.

Kleine-Frauns trat sein Amt mit einer klaren Vision an: die Stadtverwaltung als Dienstleister für die Bürger zu verstehen. Zwei Leitsätze prägten seine Arbeit – "Suche das Wohl der Stadt" und "Das Wohl des Volkes ist das höchste Gesetz" – und bildeten die Grundlage für seinen Führungsstil. In zehn Jahren nahm er an 60 Ratssitzungen teil, in denen insgesamt 260 Stunden lang diskutiert und entschieden wurde.

Während seiner Amtszeit veränderten große Vorhaben das Gesicht Lünens. Der Ausbau von Schulen und Sporteinrichtungen verbesserte die lokale Infrastruktur, während die Umgestaltung des Viktoria-Geländes zu einem wegweisenden Projekt wurde. Auch die städtebauliche Entwicklung kam unter seiner Führung voran.

Besonders betonte er immer wieder den unschätzbaren Wert ehrenamtlichen Engagements für die Gemeinschaft. Mit Blick auf die Zukunft mahnte er, dass sein Nachfolger die Digitalisierung vorantreiben, Bürokratie abbauen und den Dialog mit der Bevölkerung aufrechterhalten müsse. Sein Rat an die künftige Bürgermeisterin oder den künftigen Bürgermeister war klar: "Seid entschlossen, haltet die Kommunikation aufrecht und bereitet euch auf schwierige Momente vor."

Modernisierung und Effizienz blieben bis zuletzt seine zentralen Themen. Er setzte sich für schlankere Abläufe und einen besseren Zugang zu städtischen Dienstleistungen ein, um den Alltag der Bürger zu erleichtern.

Kleine-Frauns' Amtszeit endet mit einer Bilanz aus abgeschlossenen Projekten und noch offenen Herausforderungen. Seine Nachfolgerin oder sein Nachfolger übernimmt eine Stadt, die in den Bereichen Bildung, Sport und Stadtplanung deutlich aufgewertet wurde. Nun geht es darum, die digitale Transformation weiter voranzutreiben und administrative Hürden für die Bürger weiter zu verringern.

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