15 February 2026, 08:42

Karneval 2024 in Viersen: Zwischen Feierstimmung und Polizeieinsätzen

Eine Gruppe von Menschen in bunten Kostümen spaziert über eine Straße, während eines Karnevalsumzugs, mit einer Frau auf der rechten Seite, die eine Flasche hölt, und Fahrzeugen, Gebäuden, Bäumen, Polen, Dröhnen und Himmel im Hintergrund.

Karneval 2024 in Viersen: Zwischen Feierstimmung und Polizeieinsätzen

Karneval 2024 in Viersen und Umgebung: Feiern und Polizeieinsätze

Die Karneval 2024 in Viersen und dem umliegenden Kreis war geprägt von ausgelassenen Feiern, aber auch von Polizeieinsätzen. Die Behörden meldeten mehrere Vorfälle, darunter Festnahmen und Strafanzeigen, als sich Menschen zu Umzügen und Straßenfesten versammelten. Dennoch betonten die Verantwortlichen, dass die Mehrheit der Teilnehmer die Veranstaltungen friedlich genossen habe.

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Den Auftakt bildete der Nelkensamstag-Umzug in Brüggen-Bracht, gefolgt von weiteren Feierlichkeiten am Tulpensonntag. Bei letzteren zeigte die Polizei verstärkte Präsenz und begleitete die Umzüge in Niederkrüchten, Viersen, Tönisvorst-St. Tönis, Willich-Anrath und Nettetal-Breyell.

Während der Veranstaltungen sprachen die Beamten 14 Platzverweise aus – einer mehr als im Vorjahr. Ein Mann wurde festgenommen, weil er einen solchen Verweis ignoriert hatte. Zudem wurden fünf Strafanzeigen erstattet: drei wegen Körperverletzung, eine wegen Beleidigung und eine weitere, nachdem bei einer Person ein Schlagring gefunden worden war, was gegen das Waffengesetz verstößt.

Polizeidirektorin Vera Schwarzenecker lobte die Kooperationsbereitschaft der meisten Besucher. Gleichzeitig erinnerte sie die Öffentlichkeit daran, dass im Notfall unter der Rufnummer 110 Hilfe angefordert werden kann.

Obwohl keine genauen Zahlen zu Festnahmen oder Ingewahrsamnahmen veröffentlicht wurden, endete die Karnevalssaison mit einer Mischung aus Kontrollen und Feierlaune. Die Polizei sorgte durch ihre Präsenz für Sicherheit bei den Umzügen, und die Behörden riefen die Bürger weiterhin zur Wachsamkeit auf. Die Karnevalstraditionen in der Region lebten fort – die meisten Teilnehmer hielten sich an die Regeln.