Klimainitiative Rhein-Berg attackiert Regierung: Wirtschaft blockiert Klimaschutzmaßnahmen
Christoph DöhnKlimainitiative Rhein-Berg attackiert Regierung: Wirtschaft blockiert Klimaschutzmaßnahmen
Klimainitiative Rhein-Berg kritisiert Regierung: Wirtschaftsvorgaben gefährden Klimaschutz
Die Klimainitiative Rhein-Berg hat scharfe Kritik an jüngsten Regierungsentscheidungen geübt, die aus ihrer Sicht den Fortschritt im Klimaschutz ausbremsen. Die Gruppe warnt, dass wirtschaftliche Interessen dringend notwendige Umweltmaßnahmen in den Hintergrund drängen. Als Reaktion darauf hat sie eine Reihe öffentlicher Mahnwachen organisiert, um mehr Engagement für den Klimaschutz zu fordern.
Besonders besorgt zeigen sich die Aktivist:innen über die anhaltende Fixierung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) auf fossile Energieträger. Statt in nachhaltige Alternativen zu investieren, werde der Bau teurer neuer Gaskraftwerke vorangetrieben. Diese Projekte, die auf Kosten von Batteriespeicherlösungen subventioniert werden, zementierten eine langfristige Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Energien, so die Kritik.
Ein weiteres zentrales Problem ist die geplante Abschaffung der Einspeisevergütung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Dieser Schritt könnte die Ausweitung der Solarenergie weiter verlangsamen – ein Bereich, der bereits Rückschläge erlebt hat. Da auch die Windenergie mit Hindernissen kämpft, fürchtet die Initiative, dass Deutschlands Klimaziele immer weiter in Gefahr geraten.
Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen, veranstaltet die Klimainitiative Rhein-Berg im November vier Mahnwachen. Diese finden jeweils am Konrad-Adenauer-Platz in Bergisch Gladbach von 16 bis 18 Uhr statt. Die Termine sind auf den 11., 19., 24. und 28. November 2025 festgelegt. Die Gruppe hofft, mit den Kundgebungen sowohl die Öffentlichkeit als auch die Politik an die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen zu erinnern.
Ziel der Aktionen ist es, die Kluft zwischen der aktuellen Politik und den Klimazielen offenzulegen. Angesichts stockender Ausbaubemühungen bei Solar- und Windenergie betonen die Aktivist:innen, dass Verzögerungen bei Investitionen in nachhaltige Energien langfristige Folgen haben könnten. Ihre Kampagne fordert eine Kehrtwende, bevor weitere Schäden entstehen.






