Koblenzer Agostea-Club: Kult-Objekte finden neue Besitzer bei spektakulären Auktionen
Kristiane DippelKoblenzer Agostea-Club: Kult-Objekte finden neue Besitzer bei spektakulären Auktionen
Kult-Objekte des Koblenzer Agostea-Clubs unter den Hammer gebracht
In zwei separaten Auktionen wurden Gegenstände aus dem legendären Koblenzer Agostea-Club versteigert. Beim ersten Verkauf Ende März gingen ungewöhnliche Stücke wie eine Ritterrüstung und eine Slush-Eis-Maschine über den Tisch. Nun bietet eine zweite Auktion über 100 weitere Exponate – von Diskokugeln bis hin zu Massagetischen.
Die erste Versteigerung lockte Bieter aus Belgien, Rumänien und der Schweiz an. Ein Käufer, ein Ingenieur aus Zürich, legte für seine erworbene Slush-Eis-Maschine sogar eine 500-Kilometer-Reise nach Koblenz zurück – nachdem er die Stadt mit dem gleichnamigen Schweizer Ort verwechselt hatte.
Die Gebote für die zweite Auktion sind noch bis zum 13. Mai möglich. Viele Stücke bleiben vor Ort, da Koblenzer Unternehmen Andenken ersteigert haben, um das Erbe des Agostea zu bewahren.
Unterdessen harren die leeren Räumlichkeiten des Clubs noch auf eine neue Bestimmung. Ein kulinarisches Projekt wird diskutiert, doch ein Betreiber oder ein konkreter Plan stehen noch nicht fest. Die langfristige Zukunft des Standortes bleibt ungewiss.
Die Auktionen haben die skurrilen Relikte des Agostea in ganz Europa verstreut, wenn auch einige in Koblenz bleiben. Während das nächste Kapitel des Ortes noch in der Schwebe ist, lebt der Mythos des Clubs in seinen Erinnerungsstücken weiter. Die Versteigerung der letzten Objekte endet am 13. Mai.






