Köln feiert das Ende des Ramadan mit historischem Iftar auf der Keupstraße
Kristiane DippelKöln feiert das Ende des Ramadan mit historischem Iftar auf der Keupstraße
Islamischer Fastenmonat Ramadan endet mit gemeinsamem Iftar in Köln
Heute ging der islamische Fastenmonat Ramadan mit einem großen gemeinsamen Iftar in Köln zu Ende. Tausende versammelten sich entlang der Keupstraße, um gemeinsam das Fasten zu brechen – kurz vor Beginn des Festes Eid al-Fitr. Die für alle offene Veranstaltung stand im Zeichen von Einheit und geteilten Traditionen in der Stadt.
Rund 5.000 Menschen nahmen an dem großen Iftar-Mahl auf der Keupstraße in Köln-Mülheim teil. Die Feier erstreckte sich über 300 Meter entlang der Straße und wurde von der Initiative Keupstraße organisiert. Traditionelle Speisen wie Datteln, Fladenbrot und Baklava markierten das Ende des täglichen Fastens.
Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester war vor Ort und betonte die Bedeutung von Zusammenhalt. Lokale Unternehmen finanzierten die Mahlzeit, sodass sie für alle kostenlos blieb – unabhängig von Glaubensrichtung oder Herkunft.
Unter den Gästen war auch Birgül Ücdirem, die extra aus Dortmund angereist war. Für sie sei der Ramadan eine besondere Zeit für Familie und Gemeinschaft. Am folgenden Tag beginnt das dreitägige Fest Eid al-Fitr, das das Ende des Ramadan feiert.
Das gemeinsame Iftar brachte Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen, um eine Mahlzeit zu teilen und das Fastenbrechen zu begehen. Mit dem morgigen Beginn von Eid al-Fitr unterstrich die Veranstaltung den Gemeinschaftsgeist in Köln. Dank lokaler Unterstützung und großer Beteiligung zählte sie zu den größten Ramadan-Feiern der Stadt.






