Kölner Dom führt 2026 Eintrittsgeld für Touristen ein – wer zahlt, wer nicht?
Horst-Dieter GertzMinister Liminski darf weiterhin kostenlos in den Kölner Dom - Kölner Dom führt 2026 Eintrittsgeld für Touristen ein – wer zahlt, wer nicht?
Dom zu Köln führt ab Juli 2026 Eintrittsgeld für Touristen ein
Die genaue Höhe der Gebühr steht noch nicht fest, soll aber in den kommenden Wochen festgelegt werden. Gläubige, Besucher von Gottesdiensten und Mitglieder des Dom-Bauvereins erhalten weiterhin kostenlosen Zugang.
Das Domkapitel begründete die Maßnahme mit dem Ziel, die Millionen von Besuchern jährlich besser zu steuern. Rund sechs Millionen Menschen besichtigen den Dom jedes Jahr – die meisten von ihnen als Touristen. Von der Gebühr ausgenommen bleiben alle, die aus religiösen Gründen den Dom betreten.
Minister entgeht Gebühr dank Vereinsmitgliedschaft NRW-Europaminister Nathanael Liminski wird die Gebühr nicht zahlen müssen, da er Mitglied im Zentral-Dom-Bau-Verein ist. Erst kürzlich scherzte er über die Vorteile der Vereinszugehörigkeit. Die Entscheidung folgt Debatten darüber, wie sich Tourismus und die spirituelle Bestimmung des Doms in Einklang bringen lassen.
Die genauen Preise werden in Kürze bekannt gegeben, der Starttermin wurde jedoch von 2024 auf 2026 verschoben.
Zweck der Gebühr: Erhalt und Zugänglichkeit für Gläubige Das neue Eintrittsgeld soll die Instandhaltung des Doms unterstützen, ohne den Zugang für Gottesdienstbesucher einzuschränken. Kostenfrei bleibt der Eintritt für Mitglieder des Dom-Bauvereins und Teilnehmer an religiösen Veranstaltungen. Die endgültige Höhe der Gebühr wird in den nächsten Wochen verkündet.






