Kölner Dom führt Eintrittsgeld für Millionen Touristen ein – warum jetzt?
Christoph DöhnEintritt in den Kölner Dom für Touristen künftig kostenpflichtig - Kölner Dom führt Eintrittsgeld für Millionen Touristen ein – warum jetzt?
Kölner Dom führt bald Eintrittsgeld für Touristen ein
Die Entscheidung fällt angesichts steigender Instandhaltungskosten, die die Erhaltung des Wahrzeichens bedrohen. Gläubige, die an Gottesdiensten teilnehmen, bleiben weiterhin von der Gebühr befreit.
Die Kathedrale, eine der bekanntesten katholischen Kirchen weltweit, zieht jährlich rund sechs Millionen Besucher an. Sie beherbergt die Reliquien der Heiligen Drei Könige und gilt als eine der wichtigsten Touristenattraktionen. Doch die Erhaltung des historischen Bauwerks wird zunehmend teurer – in diesem Jahr werden die Kosten voraussichtlich 16 Millionen Euro erreichen.
Die Rücklagen sind nun aufgebraucht, was zu Personalabbau in den Werkstätten des Doms geführt hat. Die Zahl der Mitarbeiter sank von 100 auf 85. Um die Ausgaben zu decken, wird die Domverwaltung in der zweiten Jahreshälfte eine Eintrittsgebühr für Touristen einführen.
Die genaue Höhe steht noch nicht fest. Eine endgültige Entscheidung über die Gebühr wird in den kommenden Wochen getroffen.
Mit der neuen Abgabe soll die Finanzierung der Erhaltung des Doms gesichert werden. Ohne sie drohen weitere Kürzungen oder ein fortschreitender Verfall. Die Gebühr gilt ausschließlich für Touristen – der Zugang zu Gottesdiensten bleibt für alle kostenfrei.






