07 May 2026, 20:22

Kölns Verkehrsausschuss beschließt Radwege und Bus-Ersatzverkehre – doch nicht alle Projekte kommen voran

Gebäude mit wenigen Menschen, die Fahrräder auf der Straße fahren.

Kölns Verkehrsausschuss beschließt Radwege und Bus-Ersatzverkehre – doch nicht alle Projekte kommen voran

Der Verkehrs- und Mobilitätsausschuss der Stadt Köln hat sich kürzlich zu einer Sitzung getroffen, um über zentrale Straßen- und Verkehrsprojekte zu beraten. Zu den Beschlüssen zählten neue Radwege, Anpassungen bei Buslinien sowie längst überfällige Straßensanierungen. Während einige Vorhaben mit breiter Zustimmung verabschiedet wurden, stießen andere Pläne auf Rückschläge – bedingt durch rechtliche Hürden und Personalengpässe.

Einstimmig billigte der Ausschuss Maßnahmen zur Sicherstellung von Ersatzverkehren für die Buslinie S11. Zudem unterstützte er einen Antrag, der Stadt und Bezirk auffordert, die Zuverlässigkeit dieser Dienstleistungen während Störungsphasen zu gewährleisten.

Auf der Paffrather Straße werden beidseitig geschützte Radspuren zwischen Reuterstraße und Stationsstraße eingerichtet. Unterdessen setzten SPD und Grüne Änderungen am Entwurf der Verwaltung für den Lerbacher Weg durch, mit Fokus auf eine verbesserte Radinfrastruktur.

Für die Buchholzstraße entschied sich der Ausschuss für Variante 1, die die bestehende Verkehrsführung beibehält, jedoch einen kleineren SPD-Grünen Änderungsantrag für bessere Radverkehrsbedingungen übernimmt. Allerdings musste der stellvertretende Bürgermeister Ragnar Migenda eine Niederlage bei einem geplanten Radwegprojekt für den Hasenweg in Refrath einräumen, nachdem ein Gerichtsurteil das Vorhaben blockiert hatte.

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Die CDU schlug vor, den Lkw-Zugang auf der Straße Auf der Kaule in Refrath zu erleichtern, indem zwei Meter Waldfläche genutzt und die Einbahnregelung aufgehoben werden. Zudem wurde das Maßnahmenprogramm für 2026–2028 verabschiedet, wobei aufgrund von Haushaltsbeschränkungen zunächst nur die Projekte für 2026 finalisiert wurden.

Die Sanierung der Leverkuser Straße ist nun für 2027 vorgesehen, wobei RheinNetz in der ersten Jahreshälfte eine Wassertransportleitung ersetzen wird. Allerdings verzögern anhaltender Personalmangel und Budgetkürzungen weiterhin andere Straßeninstandhaltungsprojekte in der Stadt.

Die jüngste Sitzung brachte Fortschritte bei Radwegen, Busverbindungen und Straßensanierungen. Dennoch sorgen rechtliche Hindernisse und begrenzte Ressourcen dafür, dass einige Vorhaben länger auf sich warten lassen. Die beschlossenen Maßnahmen werden nun umgesetzt, weitere Prüfungen stehen in den kommenden Monaten an.

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