Kontrollierte Sprengung des Ibbenbürener Kohlekraftwerks steht 2026 bevor
Nina PohlKontrollierte Sprengung des Ibbenbürener Kohlekraftwerks steht 2026 bevor
Ehemaliges Kohlekraftwerk in Ibbenbüren wird 2026 kontrolliert gesprengt
Ein ehemaliges Kohlekraftwerk in Ibbenbüren soll im kommenden Jahr durch eine kontrollierte Sprengung abgerissen werden. Die Anlage, in der einst das Preussag-Ballastkraftwerk betrieben wurde, steht seit 1954. Anwohner in der Umgebung haben bereits schriftliche Benachrichtigungen über das bevorstehende Ereignis erhalten.
Die Sprengung ist für Sonntag, den 22. Februar 2026, geplant. Dabei werden der Schornstein des Kraftwerks sowie die Anlagen zur Entstickung (DeNOx) und Entschwefelung (REA) der Rauchgase zum Einsturz gebracht. Die Behörden arbeiten noch an der genauen Festlegung des Sicherheitsperimeters. Haushalte innerhalb dieser Zone erhalten gesonderte Anweisungen zur möglichen Evakuierung.
Für Anfang 2026 ist eine öffentliche Informationsveranstaltung vorgesehen, auf der weitere Details bekannt gegeben werden. Das geräumte Gelände soll bis zum Sommer 2026 an Amprion, den Übertragungsnetzbetreiber, übergeben werden. Nach Abschluss der Abrissarbeiten steht das Areal dann für Neubebauungen bereit.
Das Kraftwerk war ursprünglich 1954 am Schacht von Oeynhausen in Betrieb gegangen. Mit seinem Abriss endet nach Jahrzehnten des Betriebs eine Ära der industriellen Geschichte der Region.
Bei der Sprengung werden zentrale Bauwerke des alten Kraftwerks beseitigt. Im Anschluss wird das Gelände für künftige Projekte von Amprion vorbereitet. Weitere Informationen erhalten Anwohner auf der geplanten öffentlichen Veranstaltung Anfang 2026.






