Krischer lobt und kritisiert das neue Infrastruktur-Beschleunigungsgesetz

Christoph Döhn
Christoph Döhn
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Ein altes Deutschland-Karte mit Straßen, Autobahnen und geografischen Merkmalen mit Text oben und unten.Christoph Döhn

Krischer lobt und kritisiert das neue Infrastruktur-Beschleunigungsgesetz

NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer äußert sich zum Infrastruktur-Beschleunigungsgesetz

Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) hat sich zum neuen Infrastruktur-Beschleunigungsgesetz geäußert. Zwar lobte er einige Fortschritte, kritisierte jedoch auch die eingeschränkte Bürgerbeteiligung bei Planungsverfahren. Das Gesetz soll Verkehrsprojekte durch schnellere Genehmigungsverfahren und Digitalisierung beschleunigen.

Krischer hob positive Aspekte der Neuregelung hervor: So begrüßte er die Streichung eines zusätzlichen Planungsschritts für Schienenprojekte. Zudem schreibt das Gesetz Radwege auf allen neu gebauten oder sanierten Straßenbrücken vor – eine Maßnahme, die der Minister unterstützt.

Gleichzeitig übt er Kritik an Teilen des Entwurfs, die Beteiligungsrechte einschränken. Krischer argumentiert, dass Verzögerungen bei Infrastrukturvorhaben häufig auf bürokratische Hürden und fehlende Finanzmittel zurückzuführen seien – nicht auf Umweltauflagen oder Bürgerbeteiligung. Seine Äußerungen fallen in eine Phase, in der Umweltverbände und Bürgerinitiativen gegen die geplanten Änderungen protestieren.

Bisher liegt Anfang 2026 noch keine offizielle Stellungnahme der Bundesregierung zu den vorgebrachten Bedenken vor.

Das Gesetz sieht schnellere Genehmigungsverfahren und digitale Werkzeuge für Verkehrsprojekte vor. Doch die möglichen Auswirkungen auf Bürgerbeteiligung und Umweltschutz bleiben umstritten. Krischers Aussagen spiegeln sowohl Unterstützung für Effizienzgewinne als auch Sorgen über eine verminderte Kontrolle bei Planungsentscheidungen wider.

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