Kulturforum 2023: Wie Güterslohs Kreativszene die Stadt verändert

Horst-Dieter Gertz
Horst-Dieter Gertz
2 Min.
Eine große Menschenmenge in einem Raum mit Gemälden an den Wänden und einer Decke darüber, mit Text unten, der "Gesellschaft zur Förderung der Künste" lautet.Horst-Dieter Gertz

Kulturforum 2023: Wie Güterslohs Kreativszene die Stadt verändert

Güterslohs Kulturszene im Rampenlicht: Das Kulturforum 2023

Am 10. Februar 2023 rückte die Kulturszene Güterslohs in den Mittelpunkt, als Künstler:innen, Kulturbegeisterte und lokale Akteur:innen zum städtischen Kulturforum zusammenkamen. Veranstaltungsort war die Druckwerkstatt Holzpixel, wo aktuelle Herausforderungen des regionalen Kunstbetriebs diskutiert und kreative Projekte präsentiert wurden. Die Gespräche reichten von kulturpolitischen Fragen bis hin zur Rolle der Kultur bei der Gestaltung der städtischen Zukunft.

Leiter des Forums war Manfred Makowski, ein interdisziplinärer Gestalter, der mit seinem analogen Handdruck-Atelier Holzpixel einen passenden Rahmen für den Austausch über Innovation und Tradition in der Kunst bot.

Andreas Kimpel, Güterslohs Kulturdezernent, eröffnete die Veranstaltung mit einem Rückblick auf die kulturellen Fortschritte der Stadt. Er betonte, dass eine wirksame Kulturpolitik Mut, Geduld und die Fähigkeit erfordere, politische Entscheidungen mit künstlerischer Praxis zu verknüpfen.

Als Hauptredner gab der Bildhauer und Raumkünstler Michael Kortländer Einblicke in sein Schaffen. Seine Arbeiten, die sich unter dem Begriff Raumbilder mit dem Zusammenspiel von Raum, Material und Wahrnehmung befassen, prägten seine Ausführungen. Darüber hinaus engagiert sich Kortländer seit Jahren in der Kulturpolitik: Er leitet die Düsseldorfer Künstlerhilfe sowie den Verein zur Organisation von Kunstausstellungen.

Musikalisch umrahmt wurde das Forum von der Gütersloher Künstlerin Ana, deren Live-Auftritte der Veranstaltung eine besondere Atmosphäre verliehen. Im Laufe des Tages wurde immer wieder deutlich: Investitionen in Kultur stärken den sozialen Zusammenhalt, die Bildung und das demokratische Miteinander.

Das Forum zeigte sowohl Errungenschaften als auch anhaltende Herausforderungen der Gütersloher Kulturszene auf. Die Teilnehmer:innen verließen die Veranstaltung mit einem klareren Bewusstsein dafür, wie Politik, Kreativität und gemeinwohlorientierte Zusammenarbeit die künstlerische Zukunft der Stadt prägen können. Deutlich wurde einmal mehr: Kultur ist keine bloße Ausgabe, sondern eine zentrale Investition in die Entwicklung Güterslohs.