Leverkusens Champions-League-Traum wankt nach frustrierendem Remis gegen Gladbach
Christoph DöhnLeverkusens Champions-League-Traum wankt nach frustrierendem Remis gegen Gladbach
Bayer Leverkusens Hoffnungen auf die Champions League erleiden Dämpfer nach frustrem 1:1 gegen abstiegsbedrohtes Borussia Mönchengladbach
Trainer Kasper Hjulmand übt erstmals seit Monaten offen Kritik an der Leistung seiner Mannschaft und gibt seinen Unmut über das Spiel zu. Trotz des Rückschlags betont Sportdirektor Simon Rolfes die Qualität und Mentalität des Teams.
Beim Spiel am 7. Februar 2026 verpasste es Bayer 04 Leverkusen, in der Bundesliga-Tabelle weiter aufzusteigen. Borussia Mönchengladbach, das mit nur 22 Punkten aus 21 Spielen auf Platz 12 liegt, hielt trotz der eigenen schwachen Saison stand. Die Bilanz der Fohlen – fünf Siege, sieben Unentschieden und neun Niederlagen – spiegelt die Probleme des Vorjahres wider, mit einer auswärtsschwachen Mannschaft und nur einem Tor in den letzten vier Spielen.
Hjulmand machte keinen Hehl aus seiner Verärgerung und kritisierte seine Spieler für eine lasche Vorstellung. Es sei das erste Mal seit Langem, dass er nach einem Spiel so wütend gewesen sei, sagte er. Rolfes hingegen blieb gelassener und verwies auf den vollen Spielplan als möglichen Grund für die aktuelle Formschwäche. Gleichzeitig betonte er, dass Leverkusen vier der letzten fünf Spiele vor diesem Unentschieden gewonnen habe.
Der Sportdirektor verteidigte zwar die Mentalität der Mannschaft, forderte aber von den Neuzugängen des Sommers eine schnellere Eingewöhnung. Klare Worte fand er auch zur Notwendigkeit von Verbesserungen in den kommenden Wochen, soll der Kampf um die internationale Bühne nicht verloren gehen.
Das Unentschieden bedeutet für Bayer 04 Leverkusen, dass sie im Rennen um die Top 4 noch einmal Gas geben müssen. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob das Team aus dieser Schwächephase zurückfindet. Borussia Mönchengladbach hingegen steckt weiterhin tief im Abstiegskampf und sucht dringend nach Konstanz.






