Lüdenscheider fällt auf gefälschte Marktplatz-Seite herein und verliert sein Geld
Christoph DöhnLüdenscheider fällt auf gefälschte Marktplatz-Seite herein und verliert sein Geld
36-Jähriger aus Lüdenscheid fällt auf Online-Marktplatz-Betrug herein und verliert Geld
Ein 36-jähriger Mann aus Lüdenscheid ist auf einen Betrug über einen Online-Marktplatz hereingefallen und hat dabei Geld verloren. Das Opfer gab ahnungslos seine Bankdaten auf einer gefälschten Website ein, wodurch Betrüger Zugriff auf sein Konto erhielten. Die Polizei warnt seitdem vor ähnlichen Maschen, die ahnungslose Käufer und Verkäufer ins Visier nehmen.
Der Vorfall begann, als der Mann versuchte, über einen Online-Marktplatz einen Kauf zu tätigen. Statt die offiziellen Zahlungsoptionen der Plattform zu nutzen, folgte er einem Link, der ihn auf eine gefälschte Login-Seite führte. Nach der Eingabe seiner Bankdaten übernahmen die Betrüger die Kontrolle über sein Konto.
Anschließend überweisen die Kriminellen Geld von seinem Spar- auf sein Girokonto – vermutlich, um die Summe kurz darauf abzuheben. Die Behörden bestätigten später, dass die Zahlungsmethode "Freunde und Familie" – die in solchen Betrugsfällen häufig missbraucht wird – ausschließlich für Transaktionen zwischen vertrauten Personen genutzt werden sollte.
Die Polizei wiederholte ihre Sicherheitstipps für Online-Käufer. Nutzer sollten keine unaufgeforderten Links anklicken oder QR-Codes aus Marktplatz-Nachrichten scannen. Zahlungen sollten ausschließlich über verifizierte Plattformkonten abgewickelt werden, nicht über externe Seiten. Gleichzeitig stiegen die Meldungen über gefälschte Online-Shops Ende 2025 um über 120 Prozent an, wobei Kleinanzeigenbetrug zu den häufigsten Cyberstraftaten zählt.
Einbruch in geparkten Audi in Lüdenscheid In einem separaten Vorfall in Lüdenscheid wurde ein geparkter schwarzer Audi A3 von Dieben angegriffen. Die Seitenscheibe des Fahrzeugs wurde eingeschlagen, und eine Sonnenbrille aus dem Innenraum gestohlen.
Der Fall des Opfers unterstreicht die wachsende Gefahr von Betrug auf Online-Marktplätzen. Kriminelle nutzen weiterhin gefälschte Login-Seiten und inoffizielle Zahlungsmethoden, um an Geld zu gelangen. Die Polizei rät Nutzern, alle Zahlungslinks zu überprüfen und verdächtige Aktivitäten umgehend zu melden.






