Lünen-Brambauer testet temporäre Schulstraße für mehr Sicherheit der Kinder
Horst-Dieter GertzLünen-Brambauer testet temporäre Schulstraße für mehr Sicherheit der Kinder
„Temporäre Schulstraße“ in Lünen-Brambauer gestartet
An der Elisabethschule in Lünen-Brambauer ist im Rahmen eines Pilotprojekts eine neue „temporäre Schulstraße“ eingerichtet worden. Das Vorhaben zielt darauf ab, den Verkehr zu reduzieren und die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler während der Bring- und Abholzeiten zu erhöhen. Die Maßnahme fällt mit der Europäischen Mobilitätswoche zusammen und ist Teil der jüngsten Bemühungen der Stadt, Schulwege sicherer zu gestalten.
Das Fahrverbot für Autos und Motorräder gilt an Schultagen von 7:15 bis 8:15 Uhr sowie von 15:00 bis 16:00 Uhr. Polizeibeamte überwachen das Gebiet, kontrollieren die Einhaltung der Regeln und sprechen mit Eltern über die Gefahren der sogenannten „Elterntaxis“. Mit der Initiative sollen parkende Fahrzeuge und riskante Fahrmanöver in der Nähe des Schulgeländes vermieden werden.
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am 18. September wurden die Ziele des Projekts vorgestellt. Jolanta Bialas, Leiterin des Verkehrsdezernats, rief die Eltern dazu auf, die ausgewiesenen Haltezonen zu nutzen, statt direkt bis vor die Schule zu fahren. Zudem betonte sie, wie wichtig es sei, Kindern ein eigenes Verkehrsbewusstsein zu vermitteln.
Die Maßnahme ist Teil des umfassenderen Schulmobilitätskonzepts der Stadt Lünen. Die Verantwortlichen erhoffen sich dadurch ein sicheres Umfeld für Schüler, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Für weitere Informationen können sich Journalisten an die Polizei Dortmund wenden.
Das Pilotprojekt soll testen, ob die Einschränkung des Fahrzeugverkehrs während der Stoßzeiten die Sicherheit verbessert. Bei Erfolg könnten ähnliche Maßnahmen an anderen Schulen der Stadt eingeführt werden. Im Mittelpunkt steht weiterhin die Verringerung von Verkehrsrisiken und die Förderung selbstständiger Mobilität von Kindern.






