Lünen stärkt ehrenamtliche Vormünder mit neuer Fortbildungsreihe für Kinder in Not
Kristiane DippelLünen stärkt ehrenamtliche Vormünder mit neuer Fortbildungsreihe für Kinder in Not
Neue Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuungspersonen in Lünen gestartet
Diese Woche hat in Lünen eine neue Fortbildungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuungskräfte begonnen. Organisiert vom Koordinierungsstelle für Vormundschaften der Stadt richtet sich das Programm an Pflegeeltern und Freiwillige, die sich um Kinder mit besonderem Förderbedarf kümmern.
Im ersten Modul wurden die Teilnehmenden mit den Rechten und Pflichten einer Vormundschaft vertraut gemacht. Zudem vermittelte es grundlegende juristische Prinzipien, um den Ehrenamtlichen die Ausübung ihrer Rolle zu erleichtern. Die Veranstaltungen boten dabei auch Raum für individuelle Fragen und den Austausch untereinander.
Ziel der Reihe ist es, das Selbstvertrauen in alltägliche Entscheidungen der Beteiligten zu stärken. Neben rechtlichem Wissen soll sie das Bewusstsein für ehrenamtliches Engagement schärfen und dessen Bedeutung für benachteiligte Kinder und Jugendliche aufzeigen. Die Veranstalter hoffen, dass die Schulungen mehr Bürgerinnen und Bürger motivieren, sich für Kinder in schwierigen Lebenslagen einzusetzen.
Bald sollen weitere Qualifizierungsangebote auf andere kommunale Ehrenamtliche ausgeweitet werden. Die Initiative entsteht in Zusammenarbeit zwischen dem Jugendamt der Stadt, einem unabhängigen Träger und dem örtlichen Familiengericht.
Die Fortbildung vermittelt Pflegeeltern und Vormündern praktische Fähigkeiten sowie rechtliche Klarheit. Zwar liegen noch keine genauen Teilnehmerzahlen vor, doch das Programm wird kontinuierlich ausgebaut. Künftige Module werden zusätzliche Lernmöglichkeiten und peer-basierte Unterstützung in ganz Lünen bieten.






