Lünen-Süd sucht gemeinsam Lösungen für Vermüllung und Vandalismus im Stadtteil
Christoph DöhnLünen-Süd sucht gemeinsam Lösungen für Vermüllung und Vandalismus im Stadtteil
Runder Tisch in Lünen-Süd: Bürger, Politiker und Initiativen diskutieren über Herausforderungen im Stadtteil
Bei einer kürzlichen Bürgerversammlung im Lünener Süden kamen Anwohner, Politiker und lokale Gruppen zusammen, um drängende Probleme des Stadtteils anzugehen. Die Themen reichten von Vermüllung und Vandalismus bis hin zur Zukunft leerstehender Schulgebäude. Im Mittelpunkt stand auch der Austausch über laufende Bemühungen, den Stadtteil sauber und sicher zu halten.
Die Vermüllung bleibt ein zentrales Anliegen der Bevölkerung. Wiederholt hatten Bürger Fälle an das Ordnungsamt gemeldet und dabei mehr Eigenverantwortung angemahnt. Der Verein Mein sauberes Lünen nutzte die Veranstaltung, um für seine nächste Aufräumaktion zu werben – Teil einer breiter angelegten Initiative, die in den vergangenen zwei Jahren bereits über 15 solche Einsätze organisiert hat. Die Kampagnen, die von der Stadt mit 20.000 Euro und logistischer Unterstützung gefördert werden, brachten bisher mehr als 500 Freiwillige zusammen, die insgesamt 2,5 Tonnen Müll einsammelten.
Ein weiteres dringliches Thema war der Vandalismus an der lokalen Pumptrack-Anlage für Fahrräder. Der begleitende Projektbeirat kündigte an, mit Jugendgruppen nach Lösungen zu suchen, um weitere Schäden zu verhindern. Zudem wurde die Zukunft stillgelegter Schulgebäude diskutiert. Eine interne Arbeitsgruppe prüft derzeit mögliche neue Nutzungen für diese Räumlichkeiten.
Die Teilnehmer betonten, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Bürgern, Verantwortlichen und lokalen Organisationen für Fortschritte ist. Alle Anwesenden wurden aufgefordert, sich aktiv an der Gestaltung der Zukunft des Stadtteils zu beteiligen.
Die Veranstaltung endete mit einem klaren Appell zu gemeinsamem Handeln, um Lünen-Süd voranzubringen. Geplant sind unter anderem verschärfte Maßnahmen gegen Vermüllung, die Einbindung von Jugendlichen zur Vandalismusprävention sowie konkrete Vorschläge zur Umnutzung alter Schulstandorte. Mit Fortschritten der Arbeitsgruppen sind in Kürze weitere Updates zu erwarten.






