Mainz-Kastel wird zur weltweiten Bühne für Graffiti und urbane Kultur
Horst-Dieter GertzMainz-Kastel wird zur weltweiten Bühne für Graffiti und urbane Kultur
Mainz-Kastel wird vom 12. bis 22. Juni zum Zentrum für Graffiti und urbane Kultur. Das Meeting of Styles-Festival verwandelt das Brückenkopf-Gelände in eine Freiluftgalerie, in der auf über 4.000 Quadratmetern neue Kunstwerke entstehen. In diesem Jahr steht das Event unter dem Motto "Die gewählte Sache" und vereint mehr als 100 Künstler:innen aus 24 Ländern.
Das Festival ist Teil eines globalen Netzwerks mit über 40 ähnlichen Veranstaltungen weltweit. Die Organisator:innen in Wiesbaden bereiten bereits die Jubiläumsausgabe 2026 vor – ein Beleg für die internationale Strahlkraft der Bewegung. Lokale Initiativen wie Kontext e.V. und Buntic Media unterstützen die Veranstaltung als Partner.
Neben Live-Painting erwarten die Besucher:innen Breakdance-Battles, Rap-Auftritte und DJ-Sets. Workshops und Ausstellungen begleiten die Graffiti-Sessions und schaffen Raum für Austausch zwischen Künstler:innen und Publikum. Das Programm will Grenzen überwinden – ob kulturell, generationenübergreifend oder künstlerisch.
Meeting of Styles ist längst mehr als nur ein Festival. Es fördert Dialog, Experimentierfreude und Zusammenarbeit und macht Kastel für zehn Tage zur temporären Hauptstadt urbaner Kreativität.
Die Ausgabe 2024 wird sichtbare und kulturelle Spuren in der Stadt hinterlassen: Die neuen Wandbilder bleiben auch nach dem Festival erhalten, während die Kontakte zwischen Künstler:innen und Besucher:innen seine Wirkung verlängern. Die Veranstaltung unterstreicht Mainz-Kastels Rolle in der weltweiten Feier von Graffiti und Street Art.






