Mann aus Ibbenbüren verliert Tausende an Krypto-Betrüger nach Fake-Anzeige
Nina PohlMann aus Ibbenbüren verliert Tausende an Krypto-Betrüger nach Fake-Anzeige
Ein 55-jähriger Mann aus Ibbenbüren hat nach der Antwort auf eine Online-Anzeige Tausende Euro an Betrüger verloren, die mit vermeintlich lukrativen Geldanlagen lockten. Der Schwindel begann, als er auf einen Social-Media-Beitrag klickte, der hohe Renditen versprach.
Das Opfer überwies zunächst einen Betrag im mittleren vierstelligen Bereich in zwei Raten. Zuvor hatte er seine Identität über einen Link bestätigt, den die Betrüger bereitgestellt hatten. Kurze Zeit später erhielt er einen Anruf von einer Person, die angab, für das Unternehmen zu arbeiten, und ihn überzeugte, in Kryptowährungen zu investieren.
Anschließend schickte der Mann einen weiteren Betrag im unteren fünfstelligen Bereich. Sein gefälschtes Anlagekonto wies zwar ein hohes Guthaben aus, doch als er versuchte, Geld abzuheben, wurde er aufgefordert, eine zusätzliche Gebühr im mittleren vierstelligen Bereich zu zahlen. Erst als weitere Zahlungen für die „Freigabe“ seiner vorherigen Einzahlungen verlangt wurden, erkannte er den Betrug.
Die Polizei warnt seitdem vor solchen Maschen. Die Täter würden Opfer oft unter Druck setzen, immer höhere Summen zu überweisen, so die Beamten. Zudem rät die Polizei zur Vorsicht, wenn Angebote unrealistisch profitabel erscheinen.
Der Vorfall zeigt, wie wichtig es ist, Anlageangebote genau zu prüfen. Betrüger nutzen häufig gefälschte Plattformen und fordern unter Zeitdruck zusätzliche Zahlungen. Wer von ähnlichen Betrugsversuchen betroffen ist, sollte diese umgehend bei der Polizei anzeigen.






