20 March 2026, 22:16

Massive Lkw-Kontrolle in Rheda-Wiedenbrück: 30 Verstöße und harte Konsequenzen

Ein Lastwagen mit Waffen, Taschen und anderen Gegenständen, mit einem Reifen auf der rechten Seite.

Massive Lkw-Kontrolle in Rheda-Wiedenbrück: 30 Verstöße und harte Konsequenzen

Großkontrolle von Lkw in Rheda-Wiedenbrück am 19. März 2026

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Bei einer groß angelegten Lkw-Kontrolle in Rheda-Wiedenbrück haben Behörden am 19. März 2026 insgesamt 58 Fahrzeuge überprüft. Beteiligt waren die Kreispolizeibehörde Gütersloh, das Hauptzollamt Bielefeld, das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) sowie die Bezirksregierung Detmold. Die Aktion förderte zahlreiche Verstöße zutage, die zu Bußgeldern, Ermittlungsverfahren und behördlichen Maßnahmen führten.

Im Rahmen der Kontrolle stellten die Prüfer 30 Verstöße in verschiedenen Kategorien fest. Vier Lkw waren überladen, wobei ein Fahrzeug die zulässige Achslast um 23 Prozent überschritt. Zwei Fahrzeuge mussten wegen unsachgemäß gesicherter Ladung komplett aus dem Verkehr gezogen werden, da sie eine Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellten.

Achtmal wurden Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten dokumentiert. Sechs dieser Fälle wurden direkt mit Bußgeldern geahndet, zwei zogen verwaltungsrechtliche Verfahren nach sich. Gegen zwei Personen wurden zudem strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet – einmal wegen illegaler Beschäftigung, einmal wegen illegalen Aufenthalts.

Das Bundesamt für Logistik und Mobilität meldete zudem einen Verstoß gegen das Abfallrecht. Die Behörden betonten, dass solche Kontrollen Teil der laufenden Bemühungen seien, die Verkehrssicherheit – insbesondere im Schwerlastverkehr – zu erhöhen.

Die Polizei Gütersloh bestätigte, dass vergleichbare Überprüfungen künftig regelmäßig stattfinden werden. Die Aktion in Rheda-Wiedenbrück führte zu Bußgeldern, Strafverfolgung und verwaltungsrechtlichen Konsequenzen. Weitere Kontrollen sind geplant, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten und die Risiken auf den Straßen zu verringern.

Quelle