22 March 2026, 06:19

Merkur setzt auf Nordamerika-Expansion mit tausenden Spielautomaten pro Jahr

Reihe von Spielautomaten mit Stühlen und Deckenleuchten in einem Casino, Maschinen mit Text und Zahlen markiert.

Deutsches Unternehmen will den US-Glücksspielmarkt aufmischen - Merkur setzt auf Nordamerika-Expansion mit tausenden Spielautomaten pro Jahr

Der deutsche Glücksspielanbieter Merkur dringt mit dem Plan vor, künftig jährlich tausende Spielautomaten nach Nordamerika zu exportieren. Die Expansion folgt auf ein starkes Jahr 2024, in dem der Umsatz um 7,5 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro stieg. Bis 2026 strebt das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 10 Prozent an und will damit rund 2,3 Milliarden Euro erreichen.

Ab 2025 wird Merkur zwischen 800 und 1.000 Automaten in die USA und nach Kanada liefern. Innerhalb von drei Jahren soll die Zahl auf 5.000 Maschinen pro Jahr steigen. Langfristig plant das Unternehmen, allein in Las Vegas jährlich etwa 10.000 Geräte aufzustellen.

Sämtliche Produktion läuft im Merkur-Werk im nordrhein-westfälischen Lübbecke. Weltweit sind bereits über 100.000 Automaten des Herstellers im Einsatz – eine Zahl, die mit dem Ausbau der Exporte weiter steigen wird.

Neben klassischen Spielautomaten setzt Merkur auf den Ausbau digitaler Angebote. Das Unternehmen will in den USA Online-Plattformen sowie digitale Casinospiele anbieten. Dieser Schritt folgt der Übernahme des US-amerikanischen Spieleentwicklers Gaming Arts im Jahr 2025.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Unternehmenschef Lars Felderhoff sieht in Nordamerika großes Potenzial und verweist auf die starke Marktkonzentration als Vorteil. Die Expansion passt zur Strategie, den Anteil der Online-Umsätze bis 2026 deutlich zu steigern.

Die Ausweitung des US-Geschäfts wird Merkurs globale Präsenz deutlich stärken. Durch höhere Exportzahlen und neue digitale Angebote rechnet das Unternehmen mit stetigem Wachstum in beiden Segmenten – sowohl bei physischen als auch bei Online-Spielen. Damit unterstützt die Strategie das Ziel, bis 2026 einen Umsatz von 2,3 Milliarden Euro zu erzielen.

Quelle