Mit 24 zum Chef: Wie Klaas Meier das Familien-Erbe rettet
Mit nur 24 Jahren wurde Klaas Meier nach dem plötzlichen Tod seines Vaters unerwartet zum Chef des Familienbetriebs – mitten im Studium. Von heute auf morgen musste er die Verantwortung für die Familie übernehmen. Nun begleitet eine neue Doku-Serie des Norddeutschen Rundfunks (NDR) seinen Weg, während er sich zwischen Führungsaufgaben und Tradition behauptet.
Die unter dem Titel ‘Klaas mit K’ ausgestrahlte Dokumentation gewährt einen ungeschönten Einblick in Meiers Kämpfe – privat wie beruflich. Er steht vor der Herausforderung, das Erbe seiner Familie zu bewahren und gleichzeitig seinen eigenen Weg in der Betriebsführung zu finden. Die Serie zeigt schonungslos seine Realität: den Druck einer entscheidenden Erntesaison, den Alltag zwischen Ackerbau und Lohnarbeit – und die Frage, wie man eine traditionsreiche Landwirtschaft in modernen Zeiten wirtschaftlich hält.
Seit den 1960er-Jahren wird der Hof von der Familie Meier in dritter Generation bewirtschaftet – nun liegt alles in seinen Händen. Trotz der enormen Last rückt die Serie auch die Unterstützung in den Fokus, die ihm zuteilwird. Gemeinschaft und Solidarität werden zu zentralen Motiven, die zeigen, wie sein Umfeld ihm Halt gibt. Meiers Geschichte ist eine von plötzlichem Wandel und Durchhaltevermögen. Die Dokumentation verschweigt weder die emotionale Belastung seiner neuen Rolle noch die praktischen Hürden, ein Familienunternehmen in der heutigen Landwirtschaft über Wasser zu halten.
Die Reihe zeichnet ein offenes Porträt eines jungen Landwirts, der zwischen Pflicht gegenüber der Vergangenheit und Gestaltungswillen für die Zukunft laviert. Meiers Erfahrungen spiegeln die größeren Herausforderungen wider, vor denen viele stehen, die ein Familienunternehmen übernehmen – besonders in der Agrarbranche. ‘Klaas mit K’ läuft im NDR und gibt den Zuschauerinnen und Zuschauern Einblick in eine Welt aus Entbehrung, Entschlossenheit und Zusammenhalt.






