Moers setzt auf Sicherheit: Neue Schutzmaßnahmen für Jugendliche beim Karnevalsumzug

Horst-Dieter Gertz
Horst-Dieter Gertz
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Ein altes nächtliches Faschingsbild mit Menschen, einem Auto, Pfählen mit Fahnen, einem Zaun, einem Zelt, Brettern mit Bildern und Text sowie einer Straßenlaterne.Horst-Dieter Gertz

Moers setzt auf Sicherheit: Neue Schutzmaßnahmen für Jugendliche beim Karnevalsumzug

Moers ergreift zusätzliche Maßnahmen, um Jugendliche während des diesjährigen Karnevalsumzugs zu schützen. Entlang der Route gilt ein Glasflaschenverbot, und Einsatzteams stehen bereit, um Hilfe anzubieten. Ziel ist es, für alle Besucher ein fröhliches, aber sicheres Fest zu gewährleisten.

Das Verbot von Glasbehältern erstreckt sich über weite Teile des Umzugsgebiets. Betroffen sind der Bereich vom Kreisverkehr Homberger-/Ernst-Holla-Straße bis zum Ende der Zugstrecke sowie der gesamte Friedrich-Ebert-Platz. Die Maßnahme soll Verletzungen vermeiden und unnötige Notruf-Einsätze verhindern.

Auch die Alkoholregeln werden konsequent durchgesetzt: Jugendliche unter 16 Jahren dürfen keinen Alkohol trinken, unter 18-Jährige keinen hochprozentigen Alkohol. Mobile Teams werden während der Veranstaltung unterwegs sein und gezielt mit jungen Menschen sprechen, die Anzeichen von übermäßigem Alkoholkonsum zeigen.

Unterstützung bieten acht Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, die vom Jugendamt sowie lokalen Jugendzentren gestellt werden. Entlang der Strecke wird ein zentrales "Jugendzelt" eingerichtet, das Wasser, Brezeln, Schokolade und Hilfe anbietet. Jugendliche, die Unterstützung oder eine sichere Heimfahrt benötigen, können sich dorthin wenden.

Durch das Glasflaschenverbot, die Alkoholkontrollen und die vor-Ort-Betreuung soll der Karneval für junge Besucher sicherer werden. Bei Bedarf erhalten sie Verpflegung, Getränke und Beratung. Die Maßnahmen zeigen, wie stark Prävention und Fürsorge während der Feierlichkeiten im Fokus stehen.