Mönchengladbachs Krise: Polanski kämpft um seinen Job als Interimstrainer
Christoph DöhnMönchengladbachs Krise: Polanski kämpft um seinen Job als Interimstrainer
Borussia Mönchengladbach bleibt nach acht Spieltagen Tabellenletzter der Bundesliga. Der Verein hat in dieser Saison noch keinen Sieg errungen und steht bisher nur bei drei Punkten. Interimstrainer Eugen Polanski gerät zunehmend unter Druck, während sich die Mannschaft auf eine entscheidende Serie von Spielen vorbereitet.
Polanski übernahm das Team nach dem Abgang des vorherigen Cheftrainers, konnte die Ergebnisse bisher jedoch nicht verbessern. Trotz des schwachen Saisonstarts hat der Verein bestätigt, dass er zumindest bis zur Länderspielpause im November im Amt bleibt.
In den kommenden Tagen stehen drei wichtige Partien an. Am Dienstagabend reist die Mannschaft zum DFB-Pokalspiel nach Karlsruhe zum Karlsruher SC. Selbst eine Niederlage in diesem Pokalduell könnte Polanski nicht sofort den Job kosten. Weitere Rückschläge könnten den Verein jedoch dazu zwingen, seine Position neu zu bewerten.
Anschließend empfängt Mönchengladbach am 1. November den FC St. Pauli auswärts, bevor eine Woche später der 1. FC Köln zu Gast ist. Starke Leistungen in diesen Spielen könnten Polanski einen dauerhaften Vertrag einbringen. Der Verein plant, vor einer endgültigen Entscheidung eine klare Roadmap mit ihm zu erarbeiten.
Ohne einen Ligasieg bislang wächst der Druck. Die anstehenden Begegnungen werden voraussichtlich darüber entscheiden, ob Polanski langfristig im Amt bleibt. Die nächsten zwei Wochen werden für Polanski und Mönchengladbach wegweisend sein. Siege könnten seine Zukunft sichern, während Niederlagen zu einem weiteren Trainerwechsel führen könnten. Die Vereinsführung wird seine Leistungen bewerten, bevor über die nächsten Schritte entschieden wird.






