11 April 2026, 08:20

Mordprozess in Krefeld: Angeklagter soll Filialleiterin erstochen haben

Plakat, das eine Hinrichtungsszene in Preußen zeigt, mit zwei Männern, die ein Rad über einen liegenden Mann halten, umgeben von einem Zaun und Gebäuden, mit Text oben und unten.

Mordprozess in Krefeld: Angeklagter soll Filialleiterin erstochen haben

In Krefeld hat sich der Prozess gegen einen 25-jährigen Mann eröffnet, der beschuldigt wird, seine Vorgesetzte im vergangenen Mai in einem Bekleidungsgeschäft erstochen zu haben. Die Tat ereignete sich im Pausenraum des New Yorker-Filiale kurz vor Ladenschluss. Die weibliche Filialleiterin erlag noch am Tatort ihren Verletzungen.

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Der Angeklagte, ein afghanischer Staatsbürger, muss sich wegen Mordes verantworten. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er zum Zeitpunkt der Tat unter paranoider Schizophrenie litt. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Freiheitsstrafe, allerdings könnte das Gericht statt einer Haftstrafe auch eine Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung anordnen.

Der Prozess begann vor dem Landgericht Krefeld, wobei der Beschuldigte zunächst schwieg. Seine Verteidigung kündigte an, dass er in der nächsten Verhandlung am 20. November eine Aussage machen werde.

Das Opfer war Filialleiterin des New Yorker-Geschäfts in der Krefelder Innenstadt. Der Angeklagte, ebenfalls Mitarbeiter des Einzelhändlers, soll sie während einer eigentlich routinemäßigen Schließung des Ladens angegriffen haben.

Nun muss das Gericht klären, ob der Angeklagte für die Tat strafrechtlich verantwortlich ist. Das Urteil wird entscheiden, ob eine Haftstrafe oder eine zwangsweise psychiatrische Behandlung verhängt wird. Die nächste Verhandlung ist für den 20. November angesetzt, wenn der Beschuldigte voraussichtlich das Wort ergreifen wird.

Quelle