Münster bekommt eine neue Beachvolleyball-Halle mit Landesförderung
Münster baut neue Beachvolleyball-Halle nach Bewilligung von Landesmitteln
Münster wird eine neue Beachvolleyball-Halle errichten, nachdem die Stadt Fördergelder des Landes erhalten hat. Für das Projekt fließen 3,4 Millionen Euro aus Nordrhein-Westfalen, was den Ruf Münsters als führender Volleyball-Standort weiter festigen soll. Die Anlage ermöglicht ganzjähriges Training auf Sand für Athletinnen und Athleten aller Leistungsstufen.
Die Bekanntgabe der Förderung erfolgte am 1. November im Rahmen der DVV-Mitgliederversammlung. Oberbürgermeister Tilman Fuchs nahm die Zusage von Andrea Milz entgegen, der Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt. Milz betonte, die Investition komme sowohl dem Spitzensport als auch dem Nachwuchs zugute und fördere gleichzeitig eine nachhaltige Sportinfrastruktur.
Der Stadtrat hatte das Vorhaben bereits 2023 beschlossen; mit dem Baubeginn wird für nächstes Jahr gerechnet. Die Bauwerke Münster GmbH übernimmt die Leitung des Projekts, das zwei Spielfelder, eine kleine Tribüne, Umkleiden und einen Fitnessbereich umfasst. Ein Photovoltaik-System auf dem Dach soll zudem die Nachhaltigkeit der Halle erhöhen.
Die neue Anlage knüpft an das 2022 fertiggestellte Beachvolleyball-Zentrum im Sportpark Berg Fidel an. Durch dieses Projekt stieg die Gesamtzahl der Beachvolleyball-Felder in Münster auf 48. Die geplante Halle wird vor allem Kaderathletinnen und -athleten des Bundesstützpunkts dienen.
Die aktuellen Kostenschätzungen für das Projekt belaufen sich auf 7,1 Millionen Euro. Nach der Fertigstellung wird die Anlage moderne Trainingsräume, Besprechungszimmer sowie Sanitäranlagen für Spielerinnen, Spieler und Trainer bieten.
Die neue Beachvolleyball-Halle wird Münsters Position als zentraler Ort für diesen Sport weiter stärken. Mit Landesförderung und einem geplanten Baustart 2025 soll die Einrichtung Athletinnen und Athleten durch verbesserte ganzjährige Trainingsbedingungen unterstützen. Die Gesamtinvestitionen der Stadt in die Volleyball-Infrastruktur werden nach Abschluss der Bauarbeiten weiter steigen.






