07 April 2026, 20:30

Münster revolutioniert Kita-Platzvergabe mit digitalem Matching-System

Eine Gruppe von Kindern sitzt auf Stühlen in einem Raum mit Regalen, einem Teddybärchen, einer Blumenvase auf dem Tisch und gerahmten Gegenständen an der Wand, mit dem Text "Angepasster Flur Murray Bridge Kindergarten" unten.

Münster revolutioniert Kita-Platzvergabe mit digitalem Matching-System

Münster führt neues System für Kita-Platzvergaben ein

Vor dem Betreuungsjahr 2026/2027 hat die Stadt Münster ein neues Verfahren für die Vergabe von Kita-Plätzen eingeführt. Eltern können ihre Wünsche nun online angeben – die Stadt setzt einen Matching-Algorithmus ein, um die Plätze fair und effizient zu verteilen. Das Ziel: Bewerbungen vereinfachen und die Transparenz bei der Platzvergabe erhöhen.

Bis zum 31. Januar 2026 müssen Eltern ihre bevorzugten Einrichtungen über das Kita-Navigator-Portal voranmelden. Sie können bis zu 25 Kitas auswählen und die gewünschten Betreuungszeiten angeben. Für Kinder unter drei Jahren sind bis zu sieben Voranmeldungen möglich – hier gibt es keine feste Frist, allerdings können Anmeldungen frühestens sechs Monate vor Betreuungsbeginn erfolgen.

Anschließend kommt der Gale-Shapley-Algorithmus zum Einsatz, ein Verfahren, das auch bei Schulaufnahmen genutzt wird und für eine ausgewogene, nachvollziehbare Platzvergabe sorgt.

Ab dem 11. Februar 2026 versenden die Kitas die Zusage-Schreiben. Eltern, die ein Angebot erhalten, müssen sich umgehend mit der Kita-Leitung in Verbindung setzen, um den Platz zu sichern. Für Unterstützung steht das Familienbüro bereit – etwa bei der Dateneingabe (Tel. 0251/492-5151, E-Mail: [email protected] oder persönlich in der Hafenstraße 30). Bei technischen Problemen hilft die Koordinationsstelle des Kita-Navigators weiter (Tel. 0251/492-5877, E-Mail: [email protected]).

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Weitere Informationen gibt es unter *www.stadt-muenster.de/kita-registration*.

Das neue System ersetzt die bisherige manuelle Antragstellung durch ein digitales, algorithmenbasiertes Verfahren. Die Zusagen werden Mitte Februar verschickt – Eltern sollten schnell reagieren, um den Platz für ihr Kind zu bestätigen. Die Stadt hat mehrere Unterstützungsangebote eingerichtet, um Familien durch den Prozess zu begleiten.

Quelle