Münsters Integrationsprojekt verbindet Geflüchtete und Nachbarn durch Handwerk und Sport
Kristiane DippelMünsters Integrationsprojekt verbindet Geflüchtete und Nachbarn durch Handwerk und Sport
Wachsende Allianz in Münster macht Fortschritte bei der Unterstützung von Geflüchteten
Das „Modellprojekt für Integration“ vereint seit Oktober 2024 mehr als zehn große Einrichtungen in Münster, um Zusammenarbeit und bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Die Initiative lädt nun weitere Partner ein, sich den Bemühungen anzuschließen.
Die Allianz ist an der Landesaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in Münster aktiv, die von der Bezirksregierung Münster betrieben wird. In den ersten zehn Monaten erreichte das Projekt bereits über 600 Menschen.
Erst vergangene Woche, am 30. August 2025, fanden zwei zentrale Veranstaltungen zur Förderung der Integration statt: Der Bezirksbeirat Gremmendorf organisierte eine Möbelwerkstatt, in der Bewohner:innen der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) gemeinsam mit Nachbar:innen aus dem York-Viertel stilvolle Möbel für das Viertel herstellten. Parallel richtete der SC Gremmendorf ein Fußballturnier aus, bei dem die „ZUE Allstars“ – ein Team aus ZUE-Bewohner:innen – gegen die Traditionself des SC Preußen antraten. Das Spiel diente sowohl als Sportevent als auch als kultureller Austausch.
Auch die Polizei Münster beteiligt sich am Projekt, indem sie Geflüchtete mit der deutschen Polizei vertraut macht. In ihren Informationsveranstaltungen geht es darum, Vertrauen aufzubauen und Neuankömmlingen die Regeln des Landes zu erklären.
Das Modellprojekt für Integration erweitert kontinuierlich seine Wirkung. Mit erfolgreichen Formaten wie der Möbelwerkstatt und dem Fußballturnier zeigt es konkrete Wege auf, wie Geflüchtete mit der lokalen Gemeinschaft verbunden werden können. Die Initiative bleibt offen für neue Partner und weitere Kooperationen.
