Münsters Schüler kämpfen mit kreativen Methoden gegen Fake-News in sozialen Medien

Christoph Döhn
Christoph Döhn
2 Min.
Ein Delphin schwimmt unter Wasser.Christoph Döhn

Münsters Schüler kämpfen mit kreativen Methoden gegen Fake-News in sozialen Medien

Eine Gruppe von 21 Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Schulen in Münster hat kürzlich an der Schülerakademie der Dialoge für den Frieden teilgenommen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Bekämpfung von Falschmeldungen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft. Über mehrere Tage hinweg untersuchten die Teilnehmenden, wie sich Desinformation verbreitet und welche Risiken damit verbunden sind.

Die Akademie ist Teil der übergreifenden Veranstaltungsreihe Dialoge für den Frieden, die sich für Frieden, Verständigung und sozialen Zusammenhalt einsetzt. Organisiert wird die Initiative vom Büro für Frieden und Wissenschaft bei Münster Marketing, in Kooperation mit der Stiftung Mercator und der Robert Bosch Stiftung. Dr. Anna Lena Riethmüller, Projektleiterin bei der Stiftung Mercator, spielt dabei eine zentrale Rolle bei der inhaltlichen Ausgestaltung des Programms.

Während der Akademie erforschten die Schülerinnen und Schüler, wie Falschmeldungen in sozialen Medien funktionieren. Sie analysierten deren Mechanismen, Gefahren und reale Folgen. Um für das Thema zu sensibilisieren, entwarfen sie Social-Media-Beiträge mit erfundenen Szenarien – und zeigten so, wie leicht sich Fehlinformationen verbreiten lassen. Die diesjährige Veranstaltung folgt auf den Start der Dialoge für den Frieden im Jahr 2024. Die Ausgabe 2025 wird den Abschluss der Reihe bilden und das Projekt beenden.

Die Teilnehmenden verließen die Akademie mit einem besseren Verständnis für Desinformation und deren Konsequenzen. Mit ihren Aufklärungskampagnen wollen sie anderen helfen, Falschmeldungen zu erkennen und sich dagegen zu wehren. Die Ausgabe 2025 wird die Reihe Dialoge für den Frieden abschließen und damit den Fokus auf sozialen Zusammenhalt und Medienkompetenz beenden.