Münsters Straßenmagazin Draußen kämpft um sein Überleben und 70 Existenzgrundlagen
Horst-Dieter GertzMünsters Straßenmagazin Draußen kämpft um sein Überleben und 70 Existenzgrundlagen
Münsters Straßenmagazin Draußen kämpft ums Überleben. Die gemeinnützige Publikation, die obdachlosen und arbeitslosen Verkäufer:innen eine Einnahmequelle bietet, steht vor steigenden Kosten und sinkenden Einnahmen. Geschäftsführerin Babsi Vahle und ihr kleines Team geben alles, um das Magazin zu retten.
Draußen ist für etwa 70 Menschen eine wichtige Stütze, die vom Verkauf der monatlich erscheinenden Ausgabe leben. Jedes Heft für 2,80 Euro bringt den Verkäufer:innen einen Anteil des Erlöses plus Trinkgelder ein. Doch Spenden gehen zurück, während die Druckkosten steigen – die Zukunft des Magazins ist ungewiss.
Jeden Monat werden rund 8.000 Exemplare gedruckt, die sich mit sozialen und politischen Themen befassen. Vahle, die als einzige Redakteurin fungiert, erstellt das Magazin gemeinsam mit vier Teilzeit-Mitarbeiter:innen. Trotz der finanziellen Belastung wollen sie das Projekt nicht aufgeben.
Ein Audiobeitrag über Draußen bleibt bis November 2027 auf der Website von Studios NRW abrufbar. Unterdessen wirbt das Team um Geld- und Sachspenden, um die Lücke zu schließen. Ohne weitere Unterstützung könnte Draußen seine finanziellen Probleme nicht überstehen. Eine Schließung würde den Verkäufer:innen eine entscheidende Einnahmequelle nehmen. Bis dahin kämpfen Vahle und ihr Team weiter für den Erhalt des Magazins.






