08 June 2026, 22:18

Neue Jugendkunstschule im Hochsauerlandkreis startet ohne festen Standort

Arnsberg und Meschede plan eine interkommunale Jugendkunstschule

Neue Jugendkunstschule im Hochsauerlandkreis startet ohne festen Standort

Neue überkommunale Jugendkunstschule startet im Hochsauerlandkreis

Im Hochsauerlandkreis entsteht eine neue überkommunale Jugendkunstschule. Die von Arnsberg und Meschede initiierte Einrichtung soll jungen Menschen erweiterte Möglichkeiten der kulturellen Bildung bieten. Künstler:innen und Einrichtungen aus Arnsberg, Meschede, Sundern und der Umgebung werden sich bald an der Ausgestaltung des Projekts beteiligen.

Die Kunstschule wird ohne festen Standort arbeiten. Stattdessen setzt sie auf ein Netzwerk lokaler Künstler:innen, die dezentrale Kulturangebote umsetzen. Die Finanzierung übernimmt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, das die Entwicklung und den Betrieb für drei Jahre fördert. Arnsberg und Meschede tragen etwa ein Drittel der Gesamtkosten selbst.

Noch in diesem Jahr beginnt die erste Phase: Die Projektleiterin Beate Herrmann besucht Künstler:innen und Kulturorte in der Region, um Ideen für das künftige Programm zu sammeln. Unterstützung erhält sie dabei von der Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. aus Schmallenberg, die mit ihrem Kunstmobil (KUMO) Rückmeldungen von Teilnehmenden einholt.

Ab dem nächsten Jahr wird ein 30-stündiges Kulturteilhabeprogramm für Kinder und Jugendliche entwickelt. Die Inhalte basieren auf einem pädagogischen Konzept, das aus den gesammelten Anregungen entsteht. Lokale Künstler:innen und Einrichtungen gestalten gemeinsam Workshops, Kurse und kreative Angebote, die auf die Bedürfnisse der jungen Menschen in der Region zugeschnitten sind.

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Die Jugendkunstschule bietet strukturierte kulturelle Bildung – ganz ohne festen Standort. Ab 2025 sollen Kinder und Jugendliche in der Region Zugang zu neuen kreativen Programmen erhalten. Der Erfolg des Projekts hängt von der fortlaufenden Zusammenarbeit zwischen Künstler:innen, Kommunen und dem fördernden Ministerium ab.

Quelle