25 June 2026, 14:16

Neue Lösungen für Solar- und Windkraft: Wie gemeinsame Netzzugänge Milliarden sparen können

EWI: ├ťberdimensionierung von Netzanschlüssen mit Photovoltaik und Windenergie reduziert Netzausbaukosten um bis zu 1,8 Milliarden Euro j├Ąhrlich

Neue Lösungen für Solar- und Windkraft: Wie gemeinsame Netzzugänge Milliarden sparen können

Ein neues Dashboard bietet nun regionale Prognosen zur Solarstromerzeugung für alle Schweizer Solaranlagen. Unterdessen hat Deutschland das „Solarspitzen-Gesetz“ eingeführt, um gemeinsame Netzzugangspunkte für Solar-, Wind- und Batteriespeicheranlagen zu fördern.

Netzbetreiber verzeichnen einen starken Anstieg der Nachfrage nach neuen Stromleitungen für die Anbindung von Erneuerbare-Energien-Projekten. Das Energiewirtschaftliche Institut (EWI) an der Universität zu Köln warnt, dass die aktuellen Anreize für Netzanschlüsse unvollständig sind und zu Wohlfahrtsverlusten führen könnten. Der Ausbau der Verteilnetze könnte bis 2045 Investitionen in Höhe von rund 350 Milliarden Euro erfordern.

EWI-Forschende schlagen vor, Solar- und Windkraftanlagen an gemeinsamen Netzzugangspunkten zu bündeln. Dieser Ansatz könnte jährlich bis zu 1,8 Milliarden Euro an Netzausbaukosten einsparen. Da Spitzenlastzeiten von Solar- und Windenergie selten zusammenfallen, würden gemeinsame Anschlüsse die durchschnittliche Netzauslastung verbessern. Batteriespeicher hinter den Netzzugangspunkten könnten zudem Energieverluste und Abregelungen weiter verringern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Institut berechnete zudem, dass die durch Erneuerbare verursachten Netzausbaukosten je nach Region zwischen 61 und 180 Euro pro Kilowatt liegen. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit optimierter Netzanschlüsse, um die steigenden Kosten effektiv zu steuern.

Gemeinsame Netzzugangspunkte und eine bessere Planung könnten die finanzielle Belastung der Betreiber verringern. Das neue Schweizer Dashboard und das deutsche Gesetz zielen darauf ab, die Effizienz bei der Integration erneuerbarer Energien zu erhöhen. Diese Maßnahmen könnten helfen, den Bedarf an kostspieligen Netzausbauprojekten in Zukunft zu reduzieren.

Quelle