18 March 2026, 00:25

Neue Partnerschaften bringen Hochgeschwindigkeitsinternet für 260.000 Haushalte nach Deutschland

Plakat, das das Affordable Connectivity Program mit dem Text 'Über 15 Millionen Haushalte angemeldet, um bei High-Speed-Internet zu sparen' und einem Programm-Logo bewirbt.

Neue Partnerschaften bringen Hochgeschwindigkeitsinternet für 260.000 Haushalte nach Deutschland

Mehrere neue Partnerschaften erweitern den Zugang zu Hochgeschwindigkeitsinternet in ganz Deutschland. Große Anbieter und lokale Netzbetreiber haben sich zusammengeschlossen, um schnellere Verbindungen für tausende Haushalte zu ermöglichen. Die Vereinbarungen sollen den Wettbewerb beleben und die Serviceoptionen für die Verbraucher verbessern.

In Baden-Württemberg arbeitet NetCom BW nun mit der Deutschen Telekom zusammen, um VDSL-Dienste für etwa 100.000 Haushalte anzubieten. Der Open-Access-Ansatz ermöglicht es mehreren Anbietern, dieselbe Infrastruktur zu nutzen, was die Auswahl für Kunden erhöht.

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Unterdessen hat die Glasfaser Nordwest, ein Joint Venture der Telekom mit dem Energieunternehmen EWE, eine Partnerschaft mit den Stadtwerken Osnabrück geschlossen. Gemeinsam werden sie über 90.000 Haushalte in Osnabrück und Wallenhorst mit schnellem Internet versorgen.

In Nordrhein-Westfalen hat Westconnect ein 100 Kilometer langes Glasfasernetz in Duisburg fertiggestellt. Das Projekt verbindet mehr als 1.900 Haushalte in sechs Stadtteilen. Zudem haben 1&1 Versatel und Duisburg CityCom (DCC) eine Vereinbarung getroffen, um die Dienste von 1&1 über das 290 Kilometer lange FTTH-Netz von DCC anzubieten, das über 25.000 Adressen abdeckt.

Im Saarland haben OXG, Vodafone und die Landesregierung eine Absichtserklärung unterzeichnet. Ihr Ziel ist es, FTTH-Anschlüsse für 51.700 Haushalte in Saarbrücken und Völklingen auszubauen.

Trotz dieser Erweiterungen haben Glasfasernetze oft Schwierigkeiten, die Kosten zu decken, wenn nicht genug Abonnenten gewonnen werden. Open-Access-Modelle und Partnerschaften sollen dieses Problem lösen, indem sie mehr Nutzer anziehen.

Die neuen Vereinbarungen werden insgesamt über 260.000 Haushalten schnelleres Internet bringen. Durch die gemeinsame Nutzung der Infrastruktur hoffen die Anbieter, die Kosten zu senken und die Verbreitung zu erhöhen. Die Bewohner in den betroffenen Regionen werden bald Zugang zu verbesserten Breitbandoptionen haben.

Quelle