Neue Wolfsjagd-Regeln: Warum Gloria Schafe in NRW bedroht und die Debatte spaltet
Christoph DöhnNeue Wolfsjagd-Regeln: Warum Gloria Schafe in NRW bedroht und die Debatte spaltet
Erleichterte Wolfsbejagung: Was Umweltschützer und Schafhalter dazu sagen
Teaser: Bundesregierung lockert Wolfsabschuss: Neue Regeln wegen Gloria und Co. – wie NRW-Schäfer und Naturschützer reagieren.
Veröffentlichungsdatum: 17. Dezember 2025, 14:43 Uhr
Artikeltext: Deutschland hat die Vorschriften für die Bejagung von Wölfen gelockert, nachdem es wiederholt zu Angriffen auf Nutztiere gekommen ist. Das Bundeskabinett stufte die Tiere kürzlich im Jagdrecht um.
In Nordrhein-Westfalen wird die Wölfin Gloria mit mehreren Attacken in Verbindung gebracht, darunter ein Vorfall, bei dem sie einem Schaf den Bauch aufriss – ohne den üblichen Kehlbiss. Schäfer Erich Specht aus Hünxe verlor trotz Schutzzaun zwei Tiere, eines davon trächtig. Bis Mitte November 2025 wurden im Land 61 Wolfssichtungen gemeldet, wobei 21 Nutztiere getötet wurden.
Die Entscheidung der Bundesregierung ermöglicht es, Wölfe, die Nutztiere bedrohen, schneller zu bejagen. Landwirte wie Specht könnten künftig zügiger auf Problemwölfe reagieren, während Naturschützer die Gefahren für den Wolfsbestand betonen. Herdenschutzmaßnahmen werden weiterhin gefördert, doch die langfristigen Auswirkungen auf das Verhalten der Wölfe bleiben ungewiss.






