Neuer Kölner Oberbürgermeister will Olympische Spiele mit Dom als Symbol nach Köln holen
Horst-Dieter GertzNeuer Oberbürgermeister: Olympia-Bewerbung besser an Köln anpassen - Neuer Kölner Oberbürgermeister will Olympische Spiele mit Dom als Symbol nach Köln holen
Torsten Burmester hat die Stichwahl um das Kölner Oberbürgermeisteramt gewonnen und übernimmt damit die Führung in Deutschlands viertgrößter Stadt. Seine Wahl fällt in eine Phase, in der Nordrhein-Westfalen eine Olympische Bewerbung vorbereitet, die sich auf die Rhein-Ruhr-Region konzentriert. Burmester möchte den Fokus nun stärker auf Köln selbst lenken.
Bevor er Oberbürgermeister wurde, leitete Burmester bis Ende letzten Jahres den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Seine Erfahrung in der Sportverwaltung verschafft ihm eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Olympischen Ambitionen der Region. Er hat vorgeschlagen, den Kölner Dom zu einem Schlüsselsymbol der Bewerbung zu machen.
Der DOSB hat sich noch nicht zwischen den Spielen 2036, 2040 oder 2044 entschieden. Eine endgültige Entscheidung über das Bewerbungskonzept und die Austragungsstadt oder -region wird für den Herbst 2026 erwartet. Auch andere deutsche Städte wie Berlin, Hamburg und München arbeiten derzeit an eigenen Olympischen Bewerbungen.
Der aktuelle Plan Nordrhein-Westfalens sieht einen regionalen Ansatz vor, der sowohl das Rheinland als auch das Ruhrgebiet umfasst. Burmesters Fokus auf Köln deutet jedoch auf eine konzentriertere Strategie hin, bei der die Wahrzeichen der Stadt eine zentrale Rolle im Bewerbungsprozess spielen sollen.
Burmesters Sieg könnte die Olympische Strategie der Region neu ausrichten, indem Köln in den Mittelpunkt rückt. Die Entscheidung des DOSB im Herbst 2026 wird zeigen, ob die Bewerbung vorankommt und welche deutsche Stadt oder Region sie anführen wird. Bis dahin bleibt die Priorität, das Konzept bis zur Frist weiter auszuarbeiten.






