Neues Kinderschutznetzwerk im Kreis Viersen stärkt Zusammenarbeit der Behörden

Nina Pohl
Nina Pohl
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Eine Gruppe von Kindern mit Sicherheitswesten und Namensschildern, wobei ein Junge links lächelt, auf einem Boden mit einem Pfahl rechts und einigen Menschen im Hintergrund steht.Nina Pohl

Neues Kinderschutznetzwerk im Kreis Viersen stärkt Zusammenarbeit der Behörden

Neues Netzwerk für besseren Kinderschutz im Kreis Viersen gestartet

Im Kreis Viersen hat eine neue Initiative zur Stärkung des Kinderschutzes ihre Arbeit aufgenommen: das Interdisziplinäre Kinderschutznetzwerk (NiK). Es vereint lokale Behörden unter einer gemeinsamen Vereinbarung und soll die Zusammenarbeit bei der Abwehr von Gefahren für Kinder und Jugendliche verbessern.

Die Gründung des Netzwerks folgt dem Landeskinderschutzgesetz Nordrhein-Westfalen (LKiSchG), das eine bessere Koordination zwischen den Trägern der Kinder- und Jugendhilfe vorschreibt. Alle fünf Jugendämter im Kreis Viersen haben nun eine einheitliche Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um ihre Partnerschaft formal zu verankern.

Das NiK wird von einer dauerhaften, kommunenübergreifenden Steuerungsgruppe geleitet, die die Arbeit koordiniert. Ziel ist es, die Zusammenarbeit auszubauen und bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung schneller zu handeln. Markus Kalt, Leiter der Arbeitsagentur des Kreises Viersen, betonte, dass der Schutz von Kindern eine gemeinsame Aufgabe sei. Das Netzwerk überwindet seiner Ansicht nach berufliche und kommunale Grenzen und schafft so ein engeres Schutznetz. Die Initiative knüpft an bestehende Maßnahmen an, führt aber eine strukturiertere Herangehensweise ein. Durch den Austausch von Ressourcen und Fachwissen sollen Risiken früher erkannt und wirksamer bekämpft werden.

Mit dem Start des NiK beginnt im Kreis Viersen eine Phase engerer Zusammenarbeit. Die Steuerungsgruppe wird regelmäßig tagen, um Fortschritte zu bewerten und Abläufe zu optimieren. Die Behörden erwarten, dass die Neuerungen zu schnelleren Interventionen und einer besseren Unterstützung für gefährdete Kinder führen werden.