Neusser Restaurant kämpft mit kreativer Regel gegen No-Shows und hilft Familien

Kristiane Dippel
Kristiane Dippel
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Ein Plakat mit der Aufschrift "Brauchen die Armen ihre Kinder's Hilfe?" mit Bildern.Kristiane Dippel

Neusser Restaurant kämpft mit kreativer Regel gegen No-Shows und hilft Familien

Restaurant in Neuss führt neue Regel ein: Gegen No-Shows und für den gute Euro Dollar

Ein Restaurant in Neuss hat eine innovative Lösung gefunden, um ausgebliebene Gäste zu reduzieren und gleichzeitig eine lokale Hilfsorganisation zu unterstützen. Das Restaurant Drusushof erhebt nun fünf Euro pro nicht besetzter Platz, wenn weniger Gäste erscheinen als reserviert wurden. Die Einnahmen daraus fließen vollständig an die Butterfly-Initiative, ein vor Ort ansässiges Projekt, das Familien in Krisensituationen begleitet.

Die Regel greift nur, wenn Kunden einen Tisch für mehr Personen buchen, als schließlich kommen. Wer seine Reservierung rechtzeitig absagt, muss keine Gebühr zahlen. Inhaber Alexander Bliersbach entwickelte die Maßnahme gemeinsam mit Stammgästen, bevor sie eingeführt wurde.

Die eingenommenen Beträge kommen der Butterfly-Initiative zugute, die Familien mit schwer kranken oder trauernden Kindern durch Begleitung und praktische Hilfe unterstützt. Zwar sind Details zur aktuellen Reichweite der Initiative nicht bekannt, doch die Aktion des Restaurants stößt auf große Zustimmung.

Seit Einführung der Regelung ist das Feedback überwiegend positiv. Nur wenige Gäste haben sich über die Gebühr beschwert.

Die fünf Euro pro leerem Platz sollen nicht nur unnötige Reservierungen verhindern, sondern auch die Arbeit der Initiative für bedürftige Familien finanzieren. Das Drusushof betont weiterhin, dass Gäste ihre Buchungen jederzeit anpassen oder stornieren können. Sämtliche Spenden aus dem Projekt kommen direkt der Butterfly-Initiative und ihrer Arbeit in der Gemeinde zugute.