25 June 2026, 02:16

NRW braucht bis 2045 massiv mehr klimaneutralen Wasserstoff – doch die Produktion reicht nicht

Nordrhein-Westfalen: Veröffentlichung analysiert Wasserstoff-Importrouten für wachsende Nachfrage

NRW braucht bis 2045 massiv mehr klimaneutralen Wasserstoff – doch die Produktion reicht nicht

Ein neuer Bericht von IN4climate.NRW unterstreicht den wachsenden Bedarf an klimaneutralem Wasserstoff in Nordrhein-Westfalen bis zum Jahr 2045. Vor allem die energieintensive Grundstoffindustrie, mittelständische Industrieunternehmen und der Energiesektor treiben diese Nachfrage voran. Die heimische Produktion allein wird jedoch nicht ausreichen, um den steigenden Bedarf zu decken.

Nordrhein-Westfalen plant, die regionale Wasserstoffproduktion sowie die Kapazitäten für erneuerbare Energien auszubauen, um einen Teil des Bedarfs zu decken. Der verbleibende Anteil muss jedoch über Pipelines oder per Schiff importiert werden.

Als effizienteste Option gelten Pipeline-Importe aus den Niederlanden, der Iberischen Halbinsel oder Skandinavien. Auch schiffbasierte Importe aus globalen Produktionszentren könnten das Angebot erweitern. Der Bericht stellt fest, dass die Gesamtkosten der verschiedenen Importwege vergleichbar sind.

Kurzfristig könnte importierter grüner Ammoniak grauen Ammoniak in bestehenden Anwendungen ersetzen. Dieser Schritt würde helfen, die aktuelle Nachfrage zu bedienen, während langfristige Lösungen entwickelt werden.

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Der Bericht skizziert die notwendigen Importrouten, um die Wasserstoffversorgung Nordrhein-Westfalens zu sichern. Der Ausbau der Produktion und die Diversifizierung der Importmethoden sind entscheidend, um den künftigen Bedarf zu decken. Diese Maßnahmen sollen die Industrie- und Energiesektoren der Region auf dem Weg zu klimaneutralem Wasserstoff unterstützen.

Quelle