NRW investiert 11,5 Millionen Euro in 183 Denkmalschutz-Projekte 2025
Kristiane DippelNRW investiert 11,5 Millionen Euro in 183 Denkmalschutz-Projekte 2025
Nordrhein-Westfalen (NRW) stellt im Jahr 2025 insgesamt 11,5 Millionen Euro für die Denkmalsanierung bereit. Mit den Mitteln werden 183 Projekte im gesamten Bundesland gefördert, darunter bedeutende Standorte in Bergisch Gladbach und Rösrath. Lokale Wahrzeichen wie der Büstengarten der Gohrsmühle und die St.-Severin-Kirche in Sand erhalten finanzielle Unterstützung für dringende Instandsetzungs- und Restaurierungsarbeiten.
Das Denkmalförderprogramm des Landes zielt darauf ab, historische Schätze für kommende Generationen zu bewahren. In Bergisch Gladbach erhält der Verschönerungsverein 10.000 Euro für die Sanierung der Umfassungsmauer des Büstengartens an der Gohrsmühle. Der Garten besitzt besondere Bedeutung, da er das industrielle Erbe der Stadt widerspiegelt und als einzigartiges Stück lokaler Geschichte gilt.
Unterdessen wurde der katholischen Kirchengemeinde St. Joseph und St. Antonius ein Zuschuss von 100.000 Euro für umfangreiche Renovierungsarbeiten an der St.-Severin-Kirche in Sand bewilligt. Das neugotische Gebäude dient als zentrales Wahrzeichen der Region und ist Veranstaltungsort für Gottesdienste, kulturelle Events und Gemeinschaftstreffen. Die sechsstellige Förderung des Landes wird dazu beitragen, seine Funktion als lebendiger Mittelpunkt des örtlichen Lebens zu erhalten.
Darüber hinaus stellt NRW den Städten und Gemeinden zusätzliche 2,6 Millionen Euro zur Verfügung. Diese Mittel ergänzen private Investitionen in Höhe von knapp 46,1 Millionen Euro, die von Privatpersonen, Kirchen, Vereinen und Stiftungen stammen. Gemeinsam sichern diese Anstrengungen den Erhalt und die Zugänglichkeit historischer Stätten.
Das Denkmalförderprogramm 2025 verteilt die Gelder auf 183 Einzelprojekte. Zu den Begünstigten zählen Bergisch Gladbach und Rösrath, wo unter anderem der Büstengarten und die St.-Severin-Kirche instand gesetzt werden. Durch die kombinierten öffentlichen und privaten Mittel bleiben diese Orte als lebendige Teile der kulturellen Landschaft der Region erhalten.






